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Abnehmen an den Problemzonen

Abnehmen an den Problemzonen ist für Frauen und Männer gleichermaßen schwierig. Wie verliert man den Speck an Bauch, Hüfte, Beinen und Po am besten? 



 

Abnehmen an den Problemzonen – Geht das überhaupt?

Mann-Problemzone-Bauch|istockphoto.com/ozgurdonmaz|www.istockphoto.com/file_closeup.php?id=8306707
Jain. Der Körper ist nicht ganz so gnädig. Er lässt eben nicht genau dort die Fettpolster schmelzen, wo wir es gern hätten. Willkürlich legen wir an der einen Stelle mehr, an der anderen Stelle weniger Fettdepots an. Frauen setzen Fettdepots besonders an Beinen, Po oder Hüfte an.

Männer sammeln mit Vorliebe im Bauch ihre Fettreserven. Die Einlagerung des Fetts ist dabei höchst individuell. Manche Frauen sind besonders von der Fetteinlagerung im Bindegewebe betroffen. Sichtbar wird dies an unbeliebten Dellen, auch Cellulite genannt. Andere bekommen richtige Schwimmringe um die Hüften oder einen breiten Po.

So individuell die Fettverteilung eines Menschen im Körper, so individuell ist auch die Methode es loszuwerden. Eines ist klar: Fett am Körper verschwindet nur, wenn der Körper an die Fettreserven muss.

Damit das passiert, muss man mehr Kalorien verbrauchen als man mit der Nahrung aufnimmt. Erst dann ist der Körper gezwungen, auch die Problemzonen „anzuzapfen“.

 

Mit welcher Sportart bekämpfe ich welche Problemzone?

Fakt ist: „Problemzonengymnastik“ ist ein Märchen. Du kannst kaum durch gezielte Muskelübungen, beispielsweise mit Kniebeugen oder Crunches, gegen Deine Problemzonen ankämpfen. Zwar können die Muskeln unter dem Fettgewebe wachsen und die Problemzone so etwas straffen, aber abnehmen wirst Du damit nicht an den Stellen.

Wie bereits erwähnt, muss der Körper mehr Energie verbrauchen als er aufnimmt, um an die Fettreserven zu gehen. Das heißt für die Wahl der Sportart: So viele Muskelgruppen wie möglich gleichzeitig beanspruchen. Dann wird auch am meisten Energie und Fett verbrannt.

Problemzone-Sport|istockphoto.com/iconogenic|www.istockphoto.com/file_closeup.php?id=1999954Gute Sportarten für die Fettverbrennung sind: Joggen, Schwimmen, Rudern, Nordic Walking sowie Langlauf und Radfahren. Bei diesen Sportarten werden viele Muskeln bewegt. Es wird durch die Muskelarbeit viel Sauerstoff verbraucht. Der hohe Sauerstoffverbrauch sorgt für einen hohen Energieverbrauch und damit auch für eine gute Fettverbrennung.

Wer also an den Problemzonen abnehmen will, der muss den ganzen Körper ins Schwitzen bringen. Dann kann es natürlich sein, dass man zuerst an Stellen abnimmt, mit denen man eigentlich ganz zufrieden war. Aber mit etwas Geduld erreicht die Fettverbrennung garantiert auch die unbeliebten Speckrollen. Das kann eben etwas dauern.

 

Welche Ernährung hilft beim Abnehmen?

Auch bei der Ernährung gilt ein ganzheitliches Konzept: Verzichte nicht auf eine Nährstoffgruppe, um schneller abzunehmen. Das ist nicht gesund, denn der Körper braucht alles zum Abnehmen: Eiweiß, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe und auch Fett.

Deine Kalorienaufnahme sollte jedoch sinken. Gerade bei sitzender Tätigkeit reicht eine Kalorienmenge von 1.100 bis 1.300 Kalorien aus, um abzunehmen. Mehr solltest Du essen, wenn Du Dich beruflich viel bewegst (1.500 bis 1.700 Kalorien) und regelmäßig Sport treibst. 

Zu empfehlen, gerade wenn es ums Abnehmen an den Problemzonen geht, ist eine Diät, bei der man gemäßigt abnimmt. Kurze Crash- oder Nulldiäten sorgen vielleicht für einen schnellen Gewichtsverlust, aber das ist meist nur Wasser. Die Haut kann sich, bei einer zu raschen Gewichtsabnahme nicht  schnell genug zusammenziehen und so werden die schmelzenden Fettdepots zu Hautfalten. Das will ja niemand.

Eine ausgewogene Kost mit viel Gemüse, viel Wasser und weniger Salz ist bei der Problemzonenbekämpfung gefragt. Dabei eignen sich Ernährungskonzepte wie die Volumetrics Diät, die LOGI Diät oder die Zone-Diät besonders gut.