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Abnehmen im Rhythmus

Wer abnehmen möchte, ist mit Joggen und anderen Ausdauersportarten gut beraten. Mehr Ausdauer und verbrannte Kalorien verspricht die richtige Musik beim Training.
 
Joggen-walking-waldboden|istockphoto.com/jacomstephens|www.istockphoto.com/file_closeup.php?id=6285660Der Rhythmus macht’s. Das gilt auch für das Abnehmen und den Sport. Der Forscher Costas Karageorghis von der Brunel-Universität (London) ist auch dieser Meinung und bewies unsere Ahnung, dass es mit Musik besser läuft:

In einer Studie stellten er und sein Forscherteam fest, dass Musik während des Sports zu mehr Leistung führt. Ermüdungserscheinungen und Schwäche werden mit dem richtigen Song erst viel später wahrgenommen. Wer beim Joggen Musik hört, läuft also länger und verbrennt dabei auch mehr Kalorien.

In der Studie von Karageorghis trainierten 30 Personen auf dem Laufband. Sie hörten beim Joggen verschiedene Musiktitel: von Queen, den Red Hot Chilli Peppers oder Madonna. Die Musikauswahl sollte den Puls der Läufer bestimmen. Und es funktionierte ausgesprochen gut.

Als ideal erwiesen sich Songs im Bereich von 120-140 Beats pro Minute (also der Rhythmus von beispielsweise 120-140 Trommel- oder Bass-Schlägen in der Minute). Bei diesem Rhythmus liefen die Studienteilnehmer 15 Prozent länger und fühlten sich danach auch noch leistungsfähiger als ohne Musik.

Gerade für Bewegungsmuffel und Menschen die abnehmen wollen, kann ein Musikprogramm während des Sports motivierend sein. Wenn Du abnehmen möchtest, solltest Du Dich bei der Wahl Deiner Musik an Deinem Fettverbrennungs-Puls orientieren.

Wenn Du schnell einen zu hohen Puls zu erreichst, kannst Du Dir mit langsamer Musik den Schwung nehmen und damit ebenfalls länger durchhalten. Hast Du eher einen trägen Puls kannst Du Dich mit schneller Musik pushen.

Der Forscher Karageorghis hat Gefallen an der Trainingsmusik gefunden und bereitete ein Live-Musikprogramm für den Londoner Halbmarathon am 5. Oktober mit über 12.000 Teilnehmern vor. Laut Berichten eine tolle Idee sowohl für die Läufer als auch für die Zuschauer.