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Abnehmen mit dem Biorhythmus

Unser Biorhythmus ist ein Phänomen – alle lebenswichtigen Körperfunktionen folgen einem unsichtbaren Takt. Dabei konnten Wissenschaftler nachweisen, dass dieses Taktgefühl sogar in kleinsten Körperzellen mitschwingt und beim Abnehmen helfen kann.


Alle Zellen musizieren im Biorhythmus sozusagen in einem großen Orchester, das einen harmonischen Gleichklang zum Ziel hat. Nur im Takt bleiben wir intakt, davon jedenfalls sind viele Schlafforscher überzeugt. Wer seinem inneren Biorhythmus mehr Beachtung schenkt, bleibt länger gesund und optimiert sämtliche Prozesse im Körper.

biorhythmus-abnehmen|istockphoto.com/lisafx|www.istockphoto.com
Sogar das Abnehmen kann durch die Orientierung am Biorhythmus verbessert werden. Jedes Lebewesen folgt einem bestimmten Zyklus, der ihm den Takt vorgibt. Dieser Biorhythmus bestimmt, wann wir aufstehen, wann wir Höchstleistungen erbringen und wann wir beispielsweise eine Pause einlegen. Dabei gibt es von Mensch zu Mensch gewaltige Unterschiede.

 

Biorhytmus zur Unterstützung beim Abnehmen

Morgenmuffel und Frühaufsteher sind zwei Begriffe, die das gut verdeutlichen. Den meisten Leuten fällt es schwer, abends abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Am nächsten Morgen hingegen kommen sie nicht aus dem Bett und fühlen sich schlapp. Meist kann diese Gruppe besonders in den Abendstunden Höchstleistungen vollbringen.

Die andere Gruppe, die Frühaufsteher, träumt dann schon tief und fest. Wer glaubt, seinen Biorhythmus zu überlisten, dem macht die Wissenschaft einen Strich durch die Rechnung. Man geht davon aus, dass der Biorhythmus des Einzelnen biologisch programmiert ist. Deshalb ist es fast aussichtslos, sich ihm zu wieder setzen.

Viel sinnvoller ist es, sich nach ihm zu richten. Auch das Abnehmen kann positiv beeinflusst werden, wenn man sich dem Gleichschritt unseres Körpers anschließt. So läuft beispielsweise unserer Stoffwechsel nicht den ganzen Tag auf hohem Level. Wie bei allen biologischen Prozessen ist dieser starken Schwankungen unterworfen und beeinflusst auch unser Abnehmen.

Es leuchtet ein, wenn man hinsichtlich der Ernährung oder des Sporttreibens den Spuren des Stoffwechsels folgt. Zum Beispiel ist ein intensiver Frühsport gerade dann wirkungslos, wenn der Körper sich noch im Dämmerzustand befindet. Dann nämlich können die Reize und Impulse nicht optimal verarbeitet werden.

Das Abnehmen wird erschwert, weil der Fett-Stoffwechsel auf Sparflamme läuft. Aber auch die Trainingseffekte fallen deutlich gedämpfter aus, weil die Muskeln noch nicht auf Betriebstemperatur sind. Wer Gewicht verlieren möchte, sollte die Nahrungsaufnahme auf die Aktivitäten vom Stoffwechsel ausrichten und auf seinen Biorhythmus hören.

Das Abnehmen wird deutlich erleichtert, wenn gerade unsere Hauptmahlzeiten auf die Zeitpunkte fallen, in denen unserer Körper am aktivsten ist. Einige Diäten versprechen ein Abnehmen im Schlaf. Fakt ist: Schlafen ist ein hochaktiver Prozess, für den unser Körper viel Energie braucht – auch wenn man sich das beim Anblick eines Schlafenden kaum vorstellen kann.