Kalorientipps zu Weihnachten
Weihnachtstimmung geht auch ohne zu viele Kalorien. Gesund zu sein und zu leben hat nichts mit ein paar Weihnachtsplätzchen oder einem Glühwein zu tun. Genießt die Weihnachtszeit und spart mit unseren Tipps hier und da ein paar Kalorien!
Kalorienbewusst backen und einkaufen
Überall liegen wieder Weihnachtsplätzchen. So duftend lecker, das man nur schwer widerstehen kann. Greift man jedoch jedes Mal zu, haben sich bis zum Abend eine ganz beachtliche Menge an unbewusst genaschten Plätzchen Kalorien angesammelt!
Wenn ihr die
Plätzchen selbst backt, dann verwenden doch mal Vollkornmehl statt Weißmehl, vor allem bei Nussplätzchen fällt das gar nicht auf. Nehmt ein Drittel weniger Zucker für den Teig. Baisers und Makronen sind übrigens die
kalorienärmsten Plätzchen. Wenn ihr eure Plätzchen kauft, dann vergleicht die gleichen Produkte der unterschiedlichen Hersteller anhand der Zutatenliste und des Kaloriengehaltes. Oft gibt es drastische Unterschiede im Kaloriengehalt.
Gesunder Weihnachtsteller
Auf dem Weihnachtsteller sollten aber nicht nur Plätzchen und Lebkuchen Platz finden, sondern auch Mandarinen, Nüsse und Äpfel. Diese traditionellen Naschereien sind die beste Alternative. Mandarinen sind richtige Vitamin C-Bomben und unterstützen die Immunabwehr in der Grippezeit. Bereits mit zwei Mandarinen deckt ihr die empfohlene tägliche Vitamin-C-Dosis.
Zudem enthalten Mandarinen viel Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Posphor und B-Vitamine
. Nüsse enthalten zwar bis zu 67 Prozent Fett, sind aber dennoch gesund, weil sie einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren und kein Cholesterin
enthalten. Bei allem gilt wie immer: Die Menge macht’s. Ab und zu ein Plätzchen hat noch niemandem geschadet.
Kalorienarm auf dem Weihnachtsmarkt
Genießt die Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt, aber esst nicht an jeder Bude was. Eine Bratwurst mit Brötchen hat schon 600 kcal, esst doch mal Burgunderschinken im Roggenbrötchen. Probiert Früchtekuchen statt Stollen, so spart ihr erneut viele Kalorien. Weil 100 g gebrannte Mandeln über 500 kcal haben, greift ihr stattdessen lieber zu heißen Maroni. Davon liefern 100 g nur 220 kcal und 2 g Fett.
Ein Lebkuchenherz mit Verzierung bringt sogar ganze 800 kcal, da ist es besser man kauft sich das kalorienärmere Magenbrot.
Punsch und Glühwein wärmen nicht nur an kalten Tagen, sondern schmecken lecker. Aber sie enthalten viel Alkohol und Zucker und sollten deshalb nur in Maßen getrunken werden. Eine gute Alternative sind alle Teesorten, z.B. weihnachtlicher Zimt Tee, gern auch mit „Schuss“.
Schlank durch die Weihnachtszeit
Achtet grundsätzlich auf die Mengen die ihr esst. Genießt bewusst und bewegt euch zwischendurch. Zudem kann man viele der traditionellen Weihnachtsgerichte auch in einer kalorien- und fettärmeren Variante herstellen:
- Traditionellen Kartoffensalat mit Würstchen: Bereitet den Kartoffelsalat auf schwäbische Art oder mit Joghurt statt Mayonnaise zu. Würstchen aus Geflügelfleisch enthalten oft weniger Fett als Würstchen aus Schweinefleisch.
- Ente mit Knödel und Rotkohl: Esst die Haut der Ente nicht mit, denn die enthält am meisten Fett. Die Bratensoße lasst ihr am besten erst in einen sogenannten Scheidetrichter stehen und verlängert sie mit Gemüsefond. Anstatt Knödel könnt ihr Kartoffeln servieren, das ist die kalorienärmste Beilagen-Alternative.
- Bratapfel als Dessert: Er ist der leckerste und gesündeste traditionelle Nachtisch. Füllt ihn einfach nur mit gehackten Nüssen und serviert ihn mit ein wenig Vanillesoße.
- Und an Sylvester: Bereitet ein Raclette mit fettarmen Fleischsorten oder ein Fondue mit Brühe statt Fett. Serviert dazu viel Gemüse und Salat, denn das macht satt und hat nur wenige Kalorien.
Und hier noch ein komplettes, kalorienarmes Weihnachtsmenü.
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Autor:
Susanne Wendel verfasst am 08.12.2011 11:30
Susanne ist Oecotrophologin und Food-Expertin aus Leidenschaft, die weiß, wovon sie spricht. Sie ist gefragte Referentin, Trainerin und Moderatorin, wenn es um Experten-Know-How zum Thema Ernährung geht. Mehr unter www.foodtrainer.de.