Der Glaube versetzt Berge?


Tees, Salben, Öle und Tabletten versprechen uns immer wieder die ultimative Lösung für Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden. Eigentlich wissen wir es besser doch warum fallen wir immer wieder darauf rein?

Bei jedem macht sich nach den Schlemmer-Ferien oder nach einer Woche Drücken vor dem Sport ein schlechtes Gewissen breit. Dieses schlechte Gewissen ist ein unangenehmer Begleiter.

Auf dem Weg zur Arbeit zeigt er uns die fitten Jogger, im Supermarkt den gesunden Einkaufskorb vor uns in der Schlange. Dabei versuchen wir doch immer diesen Begleiter abzuschütteln. Meistens mit Sätzen die mit „Ab morgen werde ich…“ oder „Nächste Woche…“ anfangen.

Leider gelingt es uns nicht immer das schlechte Gewissen los zu werden. Dabei haben wir es doch so intensiv versucht, mit Zureden und Versprechen an uns selbst. Es muss doch eine Lösung geben die nicht zu anstrengend ist!



Wunschdenken verleitet

Das Wunschdenken bringt uns in Phasen der Unzufriedenheit dazu, Dinge zu glauben, die wir sonst als Humbug abtun würden. Eine Pille gegen den Bauchspeck, zum Beispiel. Oder ein Tee der die Kilos purzeln lässt.

Auch gut: Ein Öl bei dem das Fett schmilzt oder ein Lipgloss gegen Appetit. Kann ja nicht so schwer sein bei dem heutigen Stand der Wissenschaft…

Bequeme Lösung für ein schweres Problem

Wir glauben zu gern an bequeme Lösungen die uns nicht viel abverlangen: Kein Sport, Keine Diät, aber ein Mittel soll’s richten? Der Unwille etwas am eigenen Lebensstil zu ändern und stattdessen auf Wunderpillen & Co. zurück zugreifen, kann viele Ursachen haben. Die Angst zu Versagen wenn man doch Disziplin beweisen muss oder einfach nur noch nicht die Richtige Portion Unzufriedenheit.

Wer immer (noch) keine Probleme beim Hosenkauf in normalen Modeläden hat, kann es sich ja noch leisten die Kilos zu viel zu verdrängen. Das berühmte „Klick“ im Kopf fehlt noch! Man schiebt es vor sich hin bis es richtig schwer geht mit dem Schieben. Und irgendwann bewegt sich gar nichts mehr. Dann erst sind die meisten bereit wirklich etwas gegen das Problem zu tun.

Daraufhin ist man sauer auf sich selbst: „Hätte ich mich früher aufgerafft, würde ich jetzt vielleicht nur gegen 10 Kilo ankämpfen statt gegen 20“. Mit diesem Konjunktiv quält man sich ein Weilchen bis dann endlich die Suche nach einer Lösung beginnt. Schnell abnehmen und schmerzfrei sollte es sein, nicht zu viel kosten und Spaß machen. Also spricht schon mal alles gegen eine Diät oder Sport? Denkste!

Es geht auch anders!

Man sollte für sich arbeiten und nicht gegen sich! Sport ist nur spaßfrei wenn man immer nur den Kampf gegen die Kilos im Kopf hat. Die Schokolade vor dem Fernseher weglassen ist immer nur unbefriedigend wenn man denkt, dem Körper etwas wegnehmen zu müssen! Man tut ihm doch aber nur Gutes! Bewegung fühlt sich schwer an, macht aber vital. Der Körper bedankt sich bei Dir, wenn auch noch nicht nach der ersten Sportstunde. Der Körper ist außerdem nicht nachtragend. Wenn Du willst dass er wieder schlanker wird, dann wird er es auch. Egal ob Du ihn davor mit zuviel Schokolade gestresst und belastet hast.


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Autor: Claudia verfasst am 23.06.2008 15:33
Claudia ist begeisterte Freizeitsportlerin und seit ihrer eigenen Diät, bei der sie ganze 25 Kilo verlor, bestens über Diäten, Abnehm-Methoden und Fitness informiert. Nach ihrer Schwangerschft versucht sie nun Sport, Job und Kind unter einen Hut zu bekommen - was manchmal nicht so einfach ist.
 
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