Eiweißpulver: Was steckt drin?


Waren Eiweißpulver in den 90ern vor allem Sportlern bestimmt – haben Eiweißpulver längst andere Zielgruppen erobert. So schwören zum Beispiel heutzutage Diät-Teilnehmer auf Eiweißpulver. Ihr primäres Ziel: Heißhunger bekämpfen! 

Eiweißpulver kann dabei nützliche Dienste verrichten. Jeder, der sich schon einmal einer Diät hingegeben hat, kennt sie, die tückischen Heißhungerattacken. Sie sind gefürchtet, keine Frage und in den meisten Fällen der Grund, eine Diät abzubrechen. Das Eiweißpulver nimmt im Rahmen einer Diät die Rolle einer nahrhaften Zwischenmahlzeit ein. Der Hunger wird vertrieben, ohne Spuren hinsichtlich des Gewichts zu hinterlassen.

Vor 15 Jahren waren die Vorzeichen bei Eiweißpulver noch andere. Eiweißpulver gab es nur in Fitness-Studios. Vorrangig diente Eiweißpulver dazu, das Muskelwachstum zu forcieren. Nachdem zahlreiche Studien die Wirkung von Eiweißpulver entzaubert haben, ist der Konsum stark zurückgegangen.

Die Nahrungsergänzung mit Eiweißpulver macht nur für einen kleinen Teil von Sportlern Sinn. In der Regel kommen für die Einnahme von Eiweißpulver nur Hochleistungssportler oder professionelle Bodybuilder in Frage. Letztere haben durch das intensive Muskeltraining einen erhöhten Eiweißbedarf. Um Muskelmasse aufzubauen, benötigt unserer Körper Eiweiß – Eiweiß ist gewissermaßen der Baustoff für unsere Muskeln.


Eiweißpulver unterstützt Diäten 

Wenn dem Körper in diesem Fall nicht genügend Eiweiß zur Verfügung steht, kann er  den Muskelaufbau nicht in vollem Umfang vollziehen. Bei allen anderen Sportenthusiasten reicht eine vollwertige und ausgewogene Ernährung vollkommen aus, um den erhöhten Eiweißbedarf abzudecken. Natürlich ist Eiweißpulver nicht gleich Eiweißpulver – auf die Inhaltsstoffe kommt es an. Ein Indiz ist die Konzentration an Eiweiß. Diese kann von Hersteller zu Hersteller teilweise erheblich schwanken.

Des Weiteren ausschlaggebend ist die Wertigkeit des Eiweißes. Im Grunde genommen stellt sich die Frage: Wie gut und schnell kann der Körper das Eiweiß aufnehmen und entsprechend verwerten? Dabei gibt es mitunter erhebliche Unterschiede. Entscheidend ist der Ursprungsort des Eiweißes. So ist in der Regel Milcheiweiß besser verwertbar als das gewonnene Eiweiß aus Soja oder Weizen. Generell ist tierisches Eiweiß im Eiweißpulver als wertvoller einzustufen als pflanzliches. Das liegt in erster Linie an der inneren biologischen Struktur – das tierische Eiweiß ist unserem Körper ähnlicher.

Ein kleiner Trick: Die biologische Wertigkeit im Eiweißpulver lässt sich erhöhen, indem das Eiweißpulver mit entsprechenden Lebensmitteln kombiniert werden, bei denen sich die einzelnen Eiweiße gut ergänzen. Mit Eiweiß sollte sorgsam umgegangen werden. Eine überhöhte Aufnahme über einen längeren Zeitraum kann insbesondere den Stoffwechsel und die Niere belasten und unter Umständen Folgeerkrankungen nach sich ziehen.


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