Konkrete Hilfe für Frustesser!


Kleine Kinder lernen sehr früh, dass Essen etwas Positives ist: Ein Baby, das schreit, bekommt die Brust oder das Fläschchen. Ein Kleinkind bekommt einen Lutscher als Trost, ein Schulkind eine Tafel Schokolade zur Belohnung für gute Noten. Doch aus Frust zu essen, ist ungesund.

Essen macht glücklich

Die Verknüpfung von Essen mit positiven Emotionen ist für die meisten Menschen ein fest installiertes Programm, das sie auch als Erwachsene fortführen. Essen aus Stress, Frust Traurigkeit oder Langeweile ist weit verbreitet.

Doch auf Dauer führt dieses Programm nur zu weiterem Frust. Die positiven Ess-Emotionen halten meist nur kurz an und führen schnell zum Gegenteil: ein schlechtes Gewissen und Selbst-Vorwürfe, die im schlimmsten Fall mit erneutem Essen kompensiert werden.

Dabei gibt es bessere Möglichkeiten, gute Gefühle zu erzeugen. Mach Dir bewusst, ob Du aus Hunger isst oder aus einem anderen Grund. Hier hilft unser abnehmen.net Ernährungstagebuch. Wenn Du den wahren Grund gefunden hast und es nicht Hunger ist, überlege Dir, was Du außer essen noch tun könntest.

Manchmal ist Hunger übrigens nur eine Fehlinterpretation von Durst. Trink zuerst ein Glas Wasser und beobachte, ob der Hunger danach noch anhält.

Bei Frust und Stress:


  • Das beste Mittel gegen Frust und Stress ist Bewegung. Dabei werden Stresshormone abgebaut und Glückshormone ausgeschüttet. Gehe ein paar schnelle Schritte, am besten draußen, laufe ein paar Treppen hoch oder gehe am Abend ins Fitness-Studio.
  • Mache Deinem Ärger Luft: Sprich mit der Person, die Dich geärgert hat, und sage ihr Deine Meinung.
  • Schreibe alles auf, was Dich nervt – dann ist es aus dem Kopf.
  • Wenn Du wirklich was zu Kauen brauchst (Kauen beruhigt), dann iss ein paar Karotten oder etwas Kohlrabi.
  • Entspanne Dich aktiv: mit Yoga, Autogenem Training oder einer kurzen Meditation.
  • Eine weitere gute Möglichkeit, Frust und schlechte Laune abzubauen, ist putzen! Kaum eine andere Tätigkeit ist so gut geeignet, um sich abzureagieren wie das Bad zu putzen oder einen Teppich zu schrubben. Weiterer Vorteil dabei: Die Wohnung ist hinterher sauber.
Bei Traurigkeit:
  • Lenke Dich mit einem guten Buch, einem Kinofilm oder einem Hörbuch ab.
  • Verabrede Dich mit einer Freundin zum Gespräch.
  • Gehe Shoppen und kauf Dir was Schönes.
  • Tun Dir etwas Gutes, z. B. eine Massage oder einen Nachmittag in der Wellness-Oase eines guten Hotels.
  • Räume Deine Wohnung auf oder miste alte Klamotten aus – das befreit den Geist.
Bei Langeweile:
  • Tun etwas, das Du schon lange nicht mehr getan hast, z. B. den Keller aufräumen.
  • Fahre zum Shoppen oder gehe ins Kino.
  • Gönne Dir mal wieder einen Konzert-, Musical- oder Theaterbesuch.
  • Verabreden Dich mit Freunden zum Sport.
  • Höre schöne Musik und entspanne dabei ganz bewusst.
  • Lies ein gutes Buch.
  • Sortier endlich die alten Urlaubsfotos und klebe sie in ein Album.

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