Körperfettanteil senken


Den Körperfettanteil zu senken, ist ein ehrgeiziges Ziel – denn der Körper gibt seine Notrationen nur ungern preis. Unser Organismus funktioniert noch wie vor 10.000 Jahren. Auch die Fettspeicherung und Fettverbrennung läuft noch nach dem gleichen Prinzip ab.

Damals gehörte Hunger zum Alltag – Hungerperioden waren an der Tagesordnung. Der Körper erlebte hinsichtlich der Nahrungsaufnahme Achterbahnfahrten – an regelmäßige Mahlzeiten, wie es die meisten Menschen in Deutschland kennen, war nicht zu denken. Der Körper musste sich entsprechend anpassen und tat das auch, in dem er lernte, Energiereserven zu speichern.

Diese Form des Hamsterns macht uns heute noch zu schaffen. Unser Körperfettanteil gibt täglich Zeugnis darüber ab. Je intensiver wir Fettreserven bunkern, um so höher ist unser Körperfettanteil. Aber ab wann legen wir Energiereserven vorsorglich zur Seite? In der Regel ist die Rechnung relativ einfach.

 

Körperfettanteil und Kalorienverbrauch

Jeden Tag nehmen wir über unsere Nahrung eine bestimmte Menge an Energie auf, die einem individuellen Kalorienverbrauch entgegen steht. Hierbei spricht man von der Energiebilanz des Körpers. Negativ ist diese, wenn wir tagsüber mehr Kalorien verbrauchen, als wir über die Nahrung aufnehmen.

Im umgekehrten Fall übersteigt die Energiemenge der Nahrung die des Verbrauchs. Diese positive Energiebilanz führt dazu, dass der Organismus die überschüssige Energie in Form von Fettreserven abspeichert. Das ist noch nicht bedenklich. Das Problem ist, wenn sich die Energiebilanz auf Dauer in einem Ungleichgewicht befindet.

Die Quittung dafür folgt auf dem Fuß: Unser Körperfettanteil steigt. Grundsätzlich ist ein gewisser Körperfettanteil lebensnotwendig. Allerdings ist das gesunde Maß von mehreren Einflussgrößen abhängig. Frauen haben aus biologischen Gründen einen höheren Fettanteil. Bei einem 20 Jahre alten Mann liegt der durchschnittliche Körperfettanteil bei 18 Prozent – bei Frauen bei etwa 25 Prozent.

Da im Laufe des Lebens der Anteil an Muskelmasse sinkt, wird der Fettanteil mit zunehmenden Alter größer. Aber auch die Intensität der Sportausübung hat einen unmittelbaren Einfluss auf den Anteil an Fettreserven im Körper. So können Profisportler im jungen Alter Körperfettanteile von 8 bis 10 Prozent vorweisen. Am besten kann man den ungeliebten Fettdepots auf die Pelle rücken, indem man dauerhaft seine Energiebilanz optimiert.

Die größten Chancen hat man, wenn man systematisch seine Ernährung umstellt und durch Sport und Bewegung seinen Energieverbrauch erhöht. Der Fett-Stoffwechsel des Körpers ist am aktivsten unter Belastungen mit niedrigen energetischen Anforderungen. Ideale Sportarten, um die Fettverbrennung anzukurbeln, sind Laufen, Walken oder Schwimmen.


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