Mundgeruch beim Abnehmen


Mundgeruch ist kein Problem der heutigen Zeit. Schon in der Antike war Mundgeruch eine ungeliebte Erscheinung. In der griechischen Mythologie heißt es: Weil die Frauen auf Lemnos die Heiligtümer von Aphrodite nicht gebührend huldigten, strafte sie diese mit chronischen Mundgeruch. In der Folge fanden sich ihre Gatten von ihnen ab und vergnügten sich mit thrakischen Sklaven.


Die eifersüchtigen Gattinnen brachten daraufhin alle männlichen Bewohner der Insel fort. Mit ganz so dramatischen Folgen muss man heute nicht mehr rechnen, wenn man Mundgeruch hat. Trotzdem ist dieser für die Betroffenen oft unangenehm und lästig. Der Grund für eine schlechte Atemluft sind oft schwefelhaltige Verbindungen, die sich in die Atemluft mischen.

Diese entstehen meist bei der bakteriellen Zersetzung von Nahrungsmittelresten oder totem Gewebematerial. Mundgeruch selber kann durch lokale und systematische Ursachen ausgelöst werden. Natürlich wäre da als erstes eine mangelnde Zahn- und Mundhygiene zu nennen. Es liegt in der Natur der Sache, dass eine solche Vernachlässigung des Mundraumes zu schlechtem Atem führt.

 

Diät als Ursache für Mundgeruch


Aber auch ein schlechter Zustand der Zähne durch Karies oder Wurzelreste kann eine Auslöser für einen unangenehmen Geruch sein. Entzündungen und Infektionen der Mundhöhle und Mundschleimhaut können des weiteren Mundgeruch verursachen. Neben den lokalen Quellen gibt es auch allgemeine Krankheiten wie Diabetes oder Leberzirrhose.

Auch im Zuge von Diäten beim Abnehmen kann Mundgeruch auftreten. Wenn dem Körper weniger Nahrung zugeführt wird, beginnt er automazisch mit Entschlackungs- und Entgiftungsprozessen. Diese Zersetzungsmechanismen machen sich dann oft auch durch eine unangenehme Atemluft bemerkbar.

Die wirksamsten Methoden gegen Mundgeruch sind immer noch Zähneputzen, Mundwasser oder Mundspülungen. Ein Geheimtipp soll schwarzer Tee sein. Seine Inhaltsstoffe neutralisieren bestimmte Bakterien, die für die Atemluft verantwortlich sind. Das Grundproblem ist meist, dass der Betroffenen seinen Mundgeruch selber erst spät oder gar nicht bemerkt. Oft wird man durch andere darauf aufmerksam gemacht.

Wenn man öfter mit schlechter Atemluft zu kämpfen hat, kann man durch Atemmessgeräte den Schwefelgehalt der ausgeatmeten Luft überprüfen. Die Konzentration der flüchtigen Schwefelverbindungen kann auch unter ärztlicher Aufsicht mit Hilfe eines Halimeter gemessen werden. Wer solange nicht warten kann, hier der Schnelltest:

Den Handrücken ablecken, Speichel trocknen lassen und daran riechen – der Schwefelgeruch ist im Falle des Falles deutlich wahrnehmbar. Man sollte der Sache schon auf den Grund gehen, damit man nicht ein Leben lang von Kaugummis oder Pfefferminzbonbons abhängig ist.


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