Jojo-Effekt vermeiden


Der JoJo-Effekt ist gefürchtet. Mancher hat vom JoJo-Effekt noch nie etwas gehört – andere wiederum werden regelmäßig von ihm heimgesucht. Wer sich schon mal an eine Diät heran getraut hat, müsste den JoJo-Effekt eigentlich kennen.

Der Begriff Jojo-Effekt stammt vom gleichnamigen Spielzeug Jojo ab, dass Anfang des 20. Jahrhunderts sämtliche Verkaufsrekorde brach. Die Verbindung resultiert aus der charakteristischen Auf- und Abbewegung des Spielzeugs – beim Jojo-Effekt beschreibt diese Entwicklung das Schwanken des Körpergewichts im Rahmen einer Diät.

Warum sind so viele Diät-Teilnehmer vom Jojo-Effekt betroffen? Zuerst einmal spielt natürlich die Person selber eine Rolle, die sich einer Diät unterwirft. Jeder Mensch ist individuell bezüglich seinem Körper und seiner Seele – nicht jede Diät wirkt bei allen gleich. So muss der eine eher mit dem Eintreffen des Jojo-Effekts rechnen – ein anderer weniger. Trotzdem gibt es Sachen, die den Jojo-Effekt geradezu heraufbeschwören. So gilt: Je kürzer die Diät, um so größer ist das Risiko, einen Jojo-Effekt zu erleben.


JoJo-Effekt nach einer Diät


Das Problem: Unserer Körper hält mit diesen schnellen und abrupten Veränderungen nicht Schritt. Ihm bleibt nicht die Zeit, vor allem seinen Stoffwechsel entsprechend umzustellen. Zwar reagiert der Organismus sofort auf eine gedrosselte Kalorienzufuhr, allerdings zu unserem Nachteil. Denn der Körper interpretiert den Mangel an Kalorien mit einer Notsituation und fährt alle Aktivitäten herunter – er läuft gewissermaßen auf Notstromaggregat.

In früheren Zeiten konnte eine solche Situation lebensgefährlich sein, deshalb laufen alle Vorgänge im Körper auf Sparflamme. In diesem Fall nützt uns unsere Radikal-Diät nichts, weil der Körper weniger Energie benötigt. Wenn nun am Ende der Diät die Anzahl an Kalorien erhöht wird, kann uns ein weiteres Relikt aus der Steinzeit zum Verhängnis werden. Der Körper fährt seine Aktivitäten zwar wieder hoch, nur tut er das viel langsamer als im umgekehrten Falle zu Anfang. Die Erklärung ist einfach: Um für die nächste Hungerperiode gewappnet zu sein, legt der Organismus erstmal Notrationen an, bevor er wieder zum Tagesgeschäft über geht. Wir nennen das dann Jojo-Effekt.

Die Pfunde, die wir durch die Radikal-Diät verloren haben, sind nun wieder unsere Begleiter und übertreffen sogar unser Ausgangsgewicht. Grundsätzlich vermeiden kann man einen Jojo-Effekt, in dem man die Diät auf Dauer mit einem konkreten Ziel vor Augen anlegt. Mit kleinen Schritten kann unserer Körper besser umgehen.


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