Wie Motivation gegen Diabetes hilft
Menschen, die durch Übergewicht oder einen ungesunden Lebensstil eine Diabetes Typ 2 entwickelt haben, können diese Krankheit häufig deutlich mindern, indem sie ihren Lebensstil verändern. Doch das ist gar nicht so leicht, wie es klingt.
Menschen, die durch
Übergewicht oder einen ungesunden Lebensstil eine
Diabetes Typ 2 entwickelt haben, können diese Krankheit häufig deutlich mindern, indem sie ihren Lebensstil verändern. Doch das ist gar nicht so leicht, wie es klingt.
Änderungen von eingefahrenen
Gewohnheiten, was das Ess- und das Bewegungsverhalten anbelangt, sind leider nicht so leicht abgestellt. Man kann nicht auf „gesund“ schalten und schon werden alle ungesunden Lebensgewohnheiten Vergangenheit.
Deshalb helfen Diäten und Programme für mehr Bewegung und
Sport nur dann, wenn auch eine Verhaltensänderung stattfindet. Viele schaffen genau dies nicht oder ziehen eine Diät nach der anderen durch, um dann doch wieder „rückfällig“ zu werden.
Motivation und Verhaltensänderung sind wichtige Bestandteile einer Diät oder Lebensumstellung. Wer sich nicht regelmäßig motivieren kann oder neue, gesunde Verhaltensweisen nicht konsequent durchhält, der scheitert immer wieder. So schafft man den endgültigen Sprung, weg von
Übergewicht und
Diabetes Typ 2, leider nicht.
In der Pilotstudie zum strukturierten Programm „Da Vinci Diabetes“ wurde nun der Einfluss von Verhaltensänderung und Motivation auf die Gesundheit und das Gewicht von Diabetikern untersucht, die alle bereits über 10 Jahre an
Diabetes leiden.
Während des Programms werden Sitzungen zum Thema abgehalten. Die Teilnehmer nahmen während der dreimonatigen Beobachtung an sechs dieser Therapiesitzungen teil. Dabei sollten die Teilnehmer durch eine kognitive Verhaltensänderung, also eine Änderung des Verhaltens durch Lernen neuer Verhaltensweisen und regelmäßiges Üben, zur Änderung ihrer Gewohnheiten bewegt werden.
In der Therapie wir das Verhalten der Teilnehmer zunächst analysiert. Es wird nach Ursachen für negative Verhaltensmuster gesucht. Es wird damit arbeitet, positive Gedanken mit gesunden Verhaltensweisen zu verknüpfen.
Zum Beispiel wird das Treppensteigen trainiert: Statt es mit Belastung, Atemnot oder Schmerz zu verknüpfen, werden den Teilnehmern positive Gedanken während des Treppensteigens vermittelt: Etwas für den Körper und die Kondition zu tun oder respektvolle Blicke von Außenstehenden.
Statt gesunde Verhaltensweisen durch „Müssen“ anzutrainieren, wird hier versucht, eine Motivation zu schaffen. Die Teilnehmer sollen so freiwillig und aus Überzeugung neue, gesunde Angewohnheiten erlernen und nicht aus Zwang.
Dieses gedankliche Training
, in den Alltag umgesetzt, zeigte bereits nach den ersten drei Monaten der Pilotstudie messbare Erfolge: Die Teilnehmer hatten einen geringerenTaillen-Umfang, einen niedrigeren
Body-Mass-Index sowie bessere Blutfett- und Blutzucker-Werte.
Dies ist ein Hinweis darauf, dass der Faktor Motivation und Verhaltensänderung bei der Bekämpfung von Übergewicht und dessen Folgen, so auch Diabetes oder anderen Krankheiten, eine sehr wichtige Rolle spielt. Statt allein auf
Diäten oder Sport zu setzen, sollte man zur Behandlung von Diabetes und Übergewicht zusätzlich eine betreute Therapie in Betracht ziehen.
Welche Mythen kursieren um die Krankheit Diabetes? Hier findet ihr es heraus.
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Autor:
Claudia verfasst am 13.01.2010 09:22
Claudia ist begeisterte Freizeitsportlerin und seit ihrer eigenen Diät, bei der sie ganze 25 Kilo verlor, bestens über Diäten, Abnehm-Methoden und Fitness informiert. Nach ihrer Schwangerschft versucht sie nun Sport, Job und Kind unter einen Hut zu bekommen - was manchmal nicht so einfach ist.