Blutdruck mit Diät verbessern
Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben es ans Tageslicht gebracht: Eine Diät kann nachweislich den Blutdruck senken – oftmals besser als blutdrucksenkende Medikamente. Der erste Nutzen einer
Gewichtsreduzierung liegt auf der Hand: Der Körper verliert an
Gewicht und das Herz wird dadurch entlastet.
Im Blutkreislauf von
übergewichtigen Menschen zirkuliert mehr Blut. Das ist auch notwendig, um alle Körperregionen zu versorgen.
Da aber auf den Blutgefäßen mehr Gewicht lastet, muss der Körper, insbesondere das Herz, mehr Arbeit verrichten. Die Folge: Der
Blutdruck steigt an. Und bleibt solange auf diesem Niveau hängen, solange keine
Diät vorgenommen wird.
Ein zweites Argument, welches im Rahmen einer Blutdrucksenkung für eine Diät spricht, ist eine bewusstere und ausgewogenere
Ernährung. Schon das genügt, um seinen Blutdruck wieder zu normalisieren. Natürlich kann man diesen Prozess optimieren, wenn man sich an ein paar Regeln hält. Salz kommt bei einer
blutdrucksenkenden Diät eine tragende Rolle zuteil.
Ohne Salz kein Leben! Salz steuert den Wasserhaushalt, ist für die Gewebespannung verantwortlich und wichtiger Akteur während der Verdauung. Nicht wegzudenken ist Natriumchlorid auch bei der Übertragung von Nervenimpulsen. Ohne Salz würde kein Muskel auch nur ansatzweise kontrahieren.
Unserer Körper ist nicht in der Lage, die Mineralstoffe Natrium und Chlorid herzustellen. Deshalb ist er auf unser glückliches Händchen angewiesen. Und dieses ist bei den meisten Menschen sehr spendierfreudig. Erschwerend kommt hinzu, dass sich Salz in vielen Lebensmitteln versteckt. Brot, Fleisch und Brot, sogar in Milchprodukten kann Salz vorkommen. Dabei reagiert jeder Mensch unterschiedlich auf die Salzzufuhr.
Sportler zum Beispiel haben einen sehr hohen Salzbedarf, weil sie riesige Mengen an Wasser und damit auch Salz verlieren. Die ersten Symptome von Salzmangel können Schwindel und Muskelkrämpfe sein. Zuviel Salz wirkt sich unter anderem auf unseren Blutdruck aus.
Warum ist das so? Natrium bewirkt zum einen, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen, was einen höheren Blutdruck zur Folge hat. Eine viel schwerwiegendere Eigenschaft ist seine Wasserbindung. Ein hohes Salzniveau im Blut gleicht der Körper mit Wasser aus. Dadurch entsteht in den Blutgefäßen ein größeres Volumen – das eine Blutdrucksteigerung nach sich zieht.
Wie sollte eine Diät aussehen, die eine
Blutdrucksenkung zum Ziel hat? Die Parole lautet
salz- und fettarm. Obst und Gemüse enthalten viel Kalium und Magnesium, welche Natrium gewissermaßen neutralisieren. Auch die Ballaststoffe in Vollkornprodukten sorgen für eine Blutdrucksenkung. Der Salzstreuer sollte aus der Küche verbannt werden. Auch mit Kräutern kann man fade Gerichte zum Leben erwecken.
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