Diäten so weit das Auge reicht
Die gefühlte Anzahl an Diäten ist ungefähr genauso groß wie die Zahl jener, die sie in Anspruch nehmen. Nur wie findet man sich in diesem Diäten-Dschungel zurecht und welche Diät ist die richtige für mich?
Was nützt mir eine
Turbo-Diät, wenn die hart umkämpften Pfunde kurze Zeit später wieder auf der Negativseite der
Gewichtsbilanz auftauchen. Viele
Diäten halten leider nicht das, was sie versprechen. Und ein alte Regel trifft auch hier zu: Nicht jede
Abnahme-Kur hilft auch jedem.
Essgewohnheiten, Lebensstil, Krankheitsgeschichte oder genetischen Veranlagung - gerade in Sachen Ernährung können die Unterschiede zwischen den Menschen nicht größer sein.
Oftmals verstecken sich die
Diäten auch hinter abenteuerlichen Namen. Wer kann sich schon etwas unter einer
Max-Planck-Diät vorstellen. Dabei sind die Abnahme-Konzepte sehr vielschichtig.
Die
Atkins-Diät zum Beispiel beruht auf der These, dass Kohlenhydrate hauptverantwortlich für die Fettanlagerung im Körper sind. Je weniger
Kohlenhydrate sich im Körper befinden, umso weniger lagern sich überschüssige Pfunde an. Deshalb werden kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Kartoffeln, Brot oder Nudeln vom Speiseplan verbannt.
Außer diesen speziellen Einschränkungen kann der Einzelne eigentlich alles essen, was er möchte – selbst Speck oder Eier können gedankenlos konsumiert werden. Allerdings ist die relativ fettreiche Ernährung in der Wissenschaft recht umstritten.
Auch gibt es Diäten, die sich nur auf einzelne Lebensmittel konzentrieren wie zum Beispiel die Kartoffel-Diät oder die
Kohlsuppen-Diät. Letztere birgt mehrere Vorteile. Gemüsesuppen sind schnell zubereitet und besitzen wenig Kalorien
und Fettanteile. Wenn man sich konsequent an diese Diät-Form hält, purzeln die Pfunde zwangsläufig.
Leider ist diese Diät schwer auf Dauer durchzuhalten. Zum einen kapitulieren selbst willensstarke Menschen irgendwann von dem Wort Kohlsuppe – zum anderen leistet unser Verdauungssystem jeden Tag Höchstleistungen, was auch deutlich spürbar ist.
Abschließend muss man konstatieren, dass sich Mono-Diäten nicht eignen, um gesund und auf Dauer erfolgreich abzunehmen. Kein Nahrungsmittel enthält alle Nährstoffe, die der menschliche Körper tagtäglich benötigt. Die Pragmatischste aller Diäten stellt wohl die
FdH-Diät („Friss die Hälfte“) dar. Der Vorteil dabei ist, die Eßgewohnheiten müssen nicht geändert werden und das Rechnen wird einem leicht gemacht – denn man teilt einfach die tägliche Nahrungsmenge durch zwei.
Lästiger Nebeneffekt: Der ständig knurrende Magen und das neidische Schielen auf andere Essteller. Am Ende ist man meistens unzufrieden und frustriert. Das Problem ist, dass durch halbe Menge an täglicher Nahrung auch nur halb so viele Nährstoffe in den Körper gelangen – dadurch entsteht eine Unterversorgung, die einer gesunden
Ernährung entgegensteht.
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Autor:
Claudia verfasst am 19.03.2010 10:30
Claudia ist begeisterte Freizeitsportlerin und seit ihrer eigenen Diät, bei der sie ganze 25 Kilo verlor, bestens über Diäten, Abnehm-Methoden und Fitness informiert. Nach ihrer Schwangerschft versucht sie nun Sport, Job und Kind unter einen Hut zu bekommen - was manchmal nicht so einfach ist.