Grundsätzlich wären wir alle gertenschlank und pumperlgesund. Wenn uns nicht die Büroarbeit an Bewegung hindern, die böse Kantine uns abfüllen, oder wir uns nicht den Bürofrust beim Fernsehen von der Seele essen müssten... „Lauter Ausreden“.
Ohne den verbissenen Ernst von kruden Trainings- und Diätplänen – sondern mit dem „do it yourself-Programm“ macht „diäteln“ in Zukunft Spaß und bringt im Gegensatz zu anderen Abmagerungskuren eine nachhaltige Wirkung mit sich.
Eine individuelle Zusammenstellung von Tipps und Tricks macht richtige Ernährung, nicht nur am Arbeitsplatz, plötzlich so einfach und lässt dabei die Kilos purzeln.
Das Geheimnis der körperlichen und geistigen Fitness liegt demnach in der Konzentration des Zuckers im Blut. Denn ist der Blutzuckerspiegel trotz Nahrungsaufnahme auf fast gleich niedrigem Niveau, so bringt das Vorteile:
Erstens ist der Organismus nur gering belastet: Die verbleibende Energie kann also für wichtige Tätigkeiten wie Denken und Konzentration in Anspruch genommen werden.
Außerdem hält das Sättigungsgefühl länger an, was wiederum die Lust auf zusätzliche Nahrungsaufnahme reduziert.
Ungesunde, unregelmäßige Ernährung hingegen lässt den Blutzuckerspiegel im Körper Achterbahn fahren und zwingt den Organismus zur Scherarbeit. Und genau das bremst die Fettverbrennung und geistige Fitness. Aber was tun? Das Geheimnis sind mehrere kleine Mahlzeiten, diese jedoch von hoher Nährstoffdichte und Qualität, über den Tag verteilt. Eine Glyx-Liste kannst Du von mir kostenlos per E-Mail anfordern, office@ueblacker.at.
11 Bausteine – individuelle Gestaltung
Es ist machbar – auch an Deinem Arbeitsplatz. Auf der Speisekarte steht vor allem eines: Praxisnähe und Tun.
Somit lassen sich selbst am intensivsten Arbeitstag nicht nur Energie und Konzentrationsfähigkeit steigern, sondern gleichzeitig überladene Körperpartien neu formen. Ganz ohne Kalorienzählerei zur Wunschfigur. Also, noch leichter kann man es nun wirklich nicht mehr machen!
Folgende Ernährungs-Bausteine sind individuell gestaltbar. Ganz nach Deinem Geschmack, nach Deinem Tempo und nach Deinen Vorlieben. Gestalte Dir Deine eigene „Diät“ die auch Erfolg mitbringen wird, weil Du in keine Extreme getrieben wirst, sondern immer beim Wesentlichen bleibst.
1. Kein Frühstück? Dann wird der Stoffwechsel auf Energie sparendes Haushalten programmiert und lässt den Verbrennungsmotor nur mit halber Kraft arbeiten. Außerdem holt sich der Körper den benötigten Zündstoff aus den Muskeln.
Die Folge: Nicht Fett, sondern Muskelmasse wird abgebaut. Wer das nicht will, sollte spätestens gegen 10 Uhr eine „schlanke“ Kleinigkeit essen, z. B. fettarmen Joghurt mit frischen Früchten.
2. Vor jeder Mahlzeit einen genussvollen, bunten Rohkostteller essen. Dieser besänftigt den ersten Hunger, bringt viele Nährstoffe mich sich, und Du isst danach auch weniger.
3. Zum Mittag- und Abendessen je sechs Radieschen dazuessen. Grund: Die schwefelhaltigen Senföle der kleinen roten Scharfmacher binden einen Teil des aufgenommenen Fetts und schleusen es ungenutzt wieder aus dem Körper. So gelangt es gar nicht erst in die Zellen oder später auf die Hüften!
4. Grüner Tee ist ein echter Schlankmacher. Das Tee-Extrakt beschleunigt die Fettverbrennung. Verantwortlich dafür sind spezielle Pflanzenwirkstoffe, die so genannten Katechine. Sie erhöhen den Gesamtenergieverbrauch. Außerdem enthält grüner Tee Mangan. Dieses Spurenelement ist ein wichtiger Einheizer in den Fettbrennkammern der Zellen.
Damit die Fett schmelzenden Stoffe wirksam werden, solltest Du über den Tag verteilt mindestens drei bis vier Tassen grünen Tee trinken. Tipp: Schmeckt auch eisgekühlt.
5. Ein echter Fettkiller: 2 bis 3 Liter Mineralwasser mit viel Magnesium. Das füllt nicht nur den Magen, sondern beschleunigt auch den Fettabbau. Grund: Hat das Blut genügend Flüssigkeit, transportiert es die Fettsäuren schneller aus den Zellen.
Das Magnesium ist dabei ein wichtiger Organisator für die optimale Sauerstoffversorgung bei der Fettverbrennung. Fatburner-Hit aus den USA: Weizengrassaft (gibt's im Reformhaus). Seine Wirkstoffkombination (u. a. Kalium und Vitamin C) mobilisiert den Fettstoffwechsel.
6. Lust auf ein leckeres Dessert?
Greif stattdessen lieber zu zehn Gummibärchen. Sie stillen das süße Verlangen bei gerade mal 70 Kalorien und 0 Gramm Fett. Ein Espresso danach kurbelt zusätzlich den Stoffwechsel an und sorgt dafür, dass der Körper noch bis zu drei Stunden lang mehr Kalorien verbraucht.
7. Papaya! Das eiweißspaltende Enzym Papain kurbelt die Eiweißverdauung an. Hilft so gegen einen aufgeblähten Bauch.
8. Heiße Zitrone, täglich ein Glas trinken: Vitamin C holt Fett aus den Fettzellen und verbrennt es super schnell (Saft einer ausgepressten Zitrone mit heißem Wasser auffüllen fertig!).
9. Bei Heißhungerattacken darfst Du auch mal zu Schokolade greifen. Allerdings muss diese einen Kakaoanteil von mind. 60% - 70% aufweisen, und darf keinen Industriezucker, sondern nur Fruchtzucker, enthalten.
Zum einen werden keine Fettpölsterchen gebildet, da keine Insulinausschüttung passiert, zum Anderen wirken sich die Bestandteile der Kakaobohne sehr beruhigend und entspannend auf den Körper aus.
10. Gehe nie hungrig einkaufen! Mit Sicherheit greifst Du gewiss zu den „Kalorienbomben“, zu Waren die Du gewiss nicht vorgehabt hast zu kaufen.
11. Solltest Du einmal über die Strenge geschlagen haben, befreie Dich von dem schlechten Gewissen. Beginne am nächsten Tag mit einem klassischen „Entlastungstag“ und iss dann nur entweder Obst oder Gemüse oder Gemüsesuppe. Auch das Trinken von Obst und Gemüsesäften bietet eine gute Alternative.
Der Obsttag im Büro
Den Einkauf dafür kannst Du leicht auf dem Weg zur Arbeit erledigen:
1 Liter Kräutertee
2 Liter Mineralwasser ohne Kohlensäure
3 Bananen
4 Äpfel
Zitrone
So geht’s
Nach der Morgentoilette:
1 Glas zimmerwarmes Mineralwasser ohne Kohlensäure
Frühstück:
1-2 geriebene Äpfel mit Saft einer ½ Zitrone. Wichtig! Sofort essen dann regt es die Verdauung an. Wenn der Apfel braun wird wirkt er eher stopfend!
Vormittags im Büro:
1-2 Bananen. Sie enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Die Banane wirkt Hungerattacken entgegen.
Mittags in der Kantine:
Ananas soviel sie wollen. Das Fruchtfleisch baut Fett ab und wirkt besonders darmreinigend.
Nachmittags im Büro:
1 Banane
Abends zu Hause:
2 geriebene Äpfel und Saft einer ½ Zitrone.
„Ach übrigens …“ Erzähle Deiner Familie und Freunden von Deinen Abnehmplänen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du Dein Ziel erreichst, steigt dadurch um 95 Prozent, so eine Studie der Uni Pittsburgh.
Kommentare (1)
Autor: Reinhard-Karl Üblacker verfasst am 08.10.2008 09:49 Reinhard-Karl ist gelernter Koch und beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit Essen und gesunder Ernährung. Heute tourt er als Ernährungs-Coach durch die Großraumbüros und Chef-Etagen Österreichs und Deutschlands. Mehr unter: www.ueblacker.at
Ich habe Radieschen auch immer gern im Kühlschrank. Die lassen sich genauso gut wie Cherry-Tomaten zwischendurch knabbern.
Auch gut ist ein großer Rettich. Den schäle ich und schneide davon ein paar Scheiben ab. Ist meist auch nicht so scharf.
Hallo zusammen, da bin ich mal wieder.
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