Fasten zum Abnehmen (2): Saftfasten
Nachdem wir Heilfasten, als zum Abnehmen ungeeignete Fastenkur, vorgestellt haben, folgt heute das modifizierte Fasten in Form des Saftfastens. Dabei wird nicht gänzlich auf Nährstoffe verzichtet.
Das
Saftfasten ist eine weniger
strenge Art des Fastens. Beim Saftfasten werden nicht nur Tee und Wasser getrunken, sondern es darf auch
Gemüsebrühe und eine begrenzte Menge an
Obst- und Gemüsesäften getrunken werden.
Wie wird Saftfasten durchgeführt?
Pro Tag werden, neben der Flüssigkeit aus Brühe, Wasser und Tee, circa ein bis 1,5 Liter Saft getrunken. Der Saft soll am besten frisch gepresst werden, weil er so eine weniger hohe
Kalorienkonzentration und mehr
Ballaststoffe enthält.
Außerdem geht man bei selbst frisch ausgepresstem Saft auf Nummer sicher, dass keine Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker und zusätzlicher Zucker verwendet werden.
Ein Saftfasten-Tag kann zum Beispiel so aussehen:
- Früh: 250 ml Orangensaft
- Vormittag: 250 ml Tomatensaft
- Mittag: 250 ml Möhrensaft
- Nachmittag: 250 ml Kirschsaft
- Abend: 250 ml Tomaten-Sellerie-Saft
- Dazwischen: Gemüsebrühe, Wasser und ungesüßter Tee
Mit dem Saftpensum von ein bis eineinhalb Litern pro Tag nimmt man circa 300 bis 600
Kalorien täglich zu sich. Die Säfte versorgen den Körper neben der Flüssigkeit außerdem mit Vitaminen und Mineralstoffen.
Dies gilt aber nur begrenzt, da viele Vitamine, die so genannten fettlöslichen Vitamine, nur in Verbindung mit Fett vom Körper aufgenommen werden können.
Wie wirkt Saftfasten?
Die Saftkur oder das Fasten mit Saft ist weniger rigoros als das puristische
Heilfasten. Trotzdem ist auch das Saftfasten auf Dauer und zum Abnehmen nicht geeignet. Auch das Saftfasten kann, wenn es länger als ein bis zwei Wochen durchgeführt wird, zu Mangelerscheinungen führen.
Außerdem schürt eine Fastenperiode
Heißhunger, während der Stoffwechsel seine Aktivität herunter fährt. Häufig kommt es deshalb nach dem Fasten zu einer erneuten Gewichtszunahme. Viele nehmen nach dem Fasten schnell wieder zu und wiegen bald darauf genauso viel oder mehr als vorher, der so genannte
Jojo-Effekt tritt ein.
Mit einer langfristigen, ausgewogenen
Diät können dagegen sehr selten Mangelerscheinungen auftreten und das abgenommene Gewicht wird weitaus besser und einfacher zu halten sein.
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Autor:
Katarina verfasst am 16.02.2009 12:01
Katarina liebt das Tauchen. Wenn Sie nicht gerade unter Wasser ist, tanzt sie. Seit Jahren schwingt sie beim Standard/Latein regelmäßig das Tanzbein. Neu ist ihre Garten-Leidenschaft: pflanzen und buddeln mit vollem Körpereinsatz.