Gewichtsreduzierung mit Schlankheitsmitteln?


Circa jeder zweite Deutsche hat bereits einmal probiert, sein Gewicht mit Schlankheitsmitteln zu reduzieren. Eignen sich Schlankheitsmittel überhaupt zum Abnehmen und welche Diätpillen sollte man möglichst komplett vermeiden?



Eines sei gleich voran gestellt: Schlankheitsmittel, egal ob Diätpillen oder Diätshakes, sind keine Wunderwaffe. Gäbe es „das eine“ Mittel, mit dem man schnell und ohne Verzicht sein Gewicht reduzieren könnte, dann würde es jeder kaufen und es wären deutlich weniger Menschen übergewichtig.

Zum gesunden Abnehmen hilft es langfristig nur, seine Ernährung auf ein kalorienbewusstes Essen umzustellen und mehr Sport zu treiben.

Aber die Verlockung nach einer Wunderpille ist groß. Besonders im Internet locken immer wieder Anbieter von Diätpillen mit schnellen, schlanken Versprechen.

Diätshakes, Diätsuppen oder auch Diätpillen könne eine Gewichtsreduzierung aber maximal unterstützen oder initiieren. Um eine Änderung des Ess- und Sportverhaltens kommt niemand drum herum.

Besonders dubiose Schlankheitsmitte, wie LiDa Dai Dai Hua Diätpillen aus dem Internet, weisen oft leider nicht ihre kompletten Inhaltsstoffe aus und können teils erhebliche Nebenwirkungen haben.

Dazu zählen, je nach Wirkstoff, unter anderem: Magen-Darm-Beschwerden, erhöhter Blutdruck, Kopfschmerzen, Herzflattern, Schlafstörungen, extreme Mundtrockenheit, Übelkeit, Schwindel und Konzentrationsstörungen. Wieder andere Diätpillen wie SlimLine oder CuraSlim sind zwar ungefährlich aber schlicht wirkungslos.

Wer zum Abnehmen unterstützend auf Diätpillen zurückgreifen möchte, sollte sich darum unbedingt von seinem Arzt oder Apotheker beraten lassen und auf Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente zurückgreifen, die in Deutschland zugelassen sind. Je nach Wirkstoff und Dosierung sind sie rezeptfrei oder verschreibungspflichtig.

Füll- und Ballaststoffe, wie zum Beispiel Guar, Haferflocken oder Weizenkleie, sind als Hilfsmittel zum Abnehmen unbedenklich. Auf Abführmittel und Diuretika (Entwässerungsmittel) als Maßnahme für die Gewichtsreduzierung sollte man aber unbedingt verzichten! Abführmittel sorgen nur für einen Flüssigkeitsverlust. Die Nahrungs- und Kalorien werden dadurch nicht beeinflusst.

Ballaststoffe und Quellmittel zum Abnehmen sind z.B.: Fettbinder zum Abnehmen sind z.B.:

Wer Diätshakes oder Diätsuppen ausprobieren möchte, kann sich hier über Formuladiäten zum Abnehmen informieren.




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Autor: Peggy verfasst am 15.01.2010 15:41
Peggy beschäftigt sich seit vielen Jahren mit gesunder Ernährung und gesundem Abnehmen. Mit großer Vorliebe spürt sie neue, vergessene oder fremdartige Lebensmittel auf, testet und verkostet diese.
 
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