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Abnehmhilfe Kühlschrank

Der Kühlschrank kann zum Feind jeder Diät werden. Er kann das Abnehmen aber auch erleichtern. Richtig abnehmen, aber wie? Wir haben die Top 5 Formula Diäten für dich verglichen. Mehr dazu hier. Wie der eigene Kühlschrank zum persönlichen Abnehmcoach wird, das verraten euch folgende Tipps:

1) Ordnung und System

Ein Kühlschrank hat eine typische Ausstattung. Das Eierfach ist immer an der gleichen Stelle und auch das Obst- und Gemüsefach ist bei jedem Kühlschrank in der gleichen Ecke. Das hat auch einen Grund, denn der Kühlschrank hat im inneren verschiedene Temperaturen. Lebensmittel sollten nach folgendem Schema eingelagert werden:

  • Ganz unten: Obst und Gemüse
  • Auf der Glasplatte, also im ersten Fach: leicht Verderbliches wie Wurst, Fleisch, Fisch (mit Frischhaltefolie verpackt)
  • Zweites Fach: Joghurt, Sahne, Milchprodukte, geöffnete Gläser mit Obst und Gemüse (Eingelegtes)
  • Drittes Fach: Käse und bereits zubereitete Gerichte (Reste)
  • Kühlschranktür: Getränke, Eier, Marmeladen, Senf, Fertigsaucen; Milch sollte dort nicht hin, denn eigentlich ist es für sie in der Tür zu warm.

Wer seinen Kühlschrank nach diesem Schema einrichtet geht sicher, dass die Lebensmittel darin lang frisch bleiben. Damit erhälst Du auch den Großteil der enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe.

2) Vorratsschrank abschaffen

Der Kühlschrank sollte neben dem Gewürzschrank die einzige Aufbewahrungsmöglichkeit für Lebensmittel in der Küche sein. Entgegen der Erwartung spart ein Vorratsschrank weder Geld noch Kalorien.

Er verleitet viel mehr dazu, Lebensmittel zu horten und ungesunde Fertigprodukte zu kaufen beziehungsweise zu lagern. Als Restekammer für angebrochene Nudeltüten oder Fertigsoßen nimmt er nur unnötig Platz weg. Lebensmittel solltest Du lieber frisch kaufen und sofort verarbeiten.

Gewürzeregal

©iStock/didecs

3) Fotos an den Kühlschrank pinnen

Die einen kleben ein Bild ihres Vorbildes (Jennifer Aniston oder Jennifer Lopez eignen sich da prima) als Motivation zum Abnehmen an den Kühlschrank. Andere nehmen ein eigenes Foto aus besseren Zeiten zur Hand, nach dem Motto „So will ich wieder aussehen“. Die ganz Harten lassen Speckröllchen und Cellulite Warnungen aussprechen oder kleben das unausstehlichste Bikinifoto zur Abschreckung an die Kühlschranktür.

Wie auch immer Du es anstellen willst, wenn Dein Kühlschrank Dich zum Essen motiviert, dann schlag ihn mit seinen eigenen Waffen: Klebe dein Motivationsfoto zum Abnehmen an die Tür oder lege es ins Innere des Kühlschranks. Damit rufst Du Dir Dein Ziel immer wieder im passenden Moment in Erinnerung.

Auch gut: Magnetsteine mit Motivationssprüchen dazu pinnen, die ermuntern oder die Dir Tipps geben: „Du schaffst das!“, „Hast Du wirklich Hunger?“ oder „Trink vorher ein Glas Wasser“.

4) Frostfach gesund und schlau nutzen

Pack das Frostfach im Kühlschrank oder den extra Gefrierschrank mit gesunden Lebensmitteln wie Tiefkühlgemüse, Geflügelfilets, Fisch und Beerenobst voll oder nutze ihn, um Reste einzufrieren, die Du nicht am nächsten Tag verzehren willst.

Der Vorteil: Du hast immer einen kleinen Vorrat an gesunden Zutaten zu Hause und lässt Dich nicht zu Pizzaservice oder fettiger Lasagne aus dem Supermarkt verführen.

5) Richtig Einkaufen

Um den Kühlschrank und das Gefrierfach gesund zu bestücken, solltest Du beim Einkaufen taktisch vorgehen. Denk immer daran: Du isst was Du kaufst. Geh nie hungrig einkaufen und schreibe vorweg eine Liste mit allen Lebensmitteln, die Du kaufen willst. Das spart noch dazu Geld.

Man kauft automatisch weniger und gesünder ein.

6) Kühlschrank ohne Kalorienbomben

Die Tabelle zeigt euch, wie ihr euren Kühlschrank intelligent füllen und welche Lebensmittel in welchen Teil des Kühlschranks gehören. Natürlich könnt ihr euch auch mal einen fetten französischen Käse oder eine Leberpastete gönnen.

Ihr solltet diese Verwöhn-Speisen aber nicht vorrätig haben, sondern sie nur bei Bedarf und in kleinen Mengen kaufen.

 

Figurfreundlicher
Kühlschrank

Kalorienbomben
Kühlschrank

Gefrierfach

Tiefkühl-Gemüse, fettarme Tiefkühl-Gerichte, Spinat-Pizza, Tiefkühl-Beeren

Salami-Pizza, Tiefkühl-Frittiertes (paniertes Schnitzel, Fischstäbchen, Pommes)

3. Fach
Harzer Käse, Schinken, Putenbrust, Leichter Schnittkäse
Salami, Leberwurst, fetthaltiger Käse (Brie)
2. Fach
passierte Tomaten, Gewürzgurken, geöffnete Dose Maiskörner, Natur-Joghurt, Quark, Hüttenkäse
Pudding, süße Milchgetränke, Ravioli-Dose, gezuckerte Obstkonserven
Glasplatte
Pute, Huhn, Fisch, mageres Fleisch, Sushi-Platte
Bratwurst, fertige Hackfleischbällchen, Fertigsalate
Gemüsefach
Tomaten, Äpfel, Salat, Paprika, Zitrone
Toastbrot, Bierdosen
Kühlschranktür
Marmelade, Senf, Meerrettich, Olivenöl, Tomatenmark, Eier, Wasser, fettarme Milch
Nuss-Nougat-Brotaufstrich, Ketchup, Mayonnaise, Schokolade, Limonade, Cola, Fruchtsaftgetränke