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Äpfel sind gut für’s Herz

Ihre Ballaststoffe sind gesund und die vielen Vitamine auch. Doch können Äpfel auch vor übergewichtsbedingten Krankheiten, kurz: dem Metabolischen Syndrom, schützen und dadurch ausgelösten Herzkrankheiten vorbeugen?

Ihre Ballaststoffe sind gesund und die vielen Vitamine auch. Doch können Äpfel auch vor übergewichtsbedingten Krankheiten, kurz: dem Metabolischen Syndrom, schützen und dadurch ausgelösten Herzkrankheiten vorbeugen? Wahrscheinlich ja, so belegen es neueste Studienerkenntnisse. Forscher werteten die Daten der von 1999 bis 2004 durchgeführten National Health and Nutrition Examination Umfrage aus.

Äpfel verringert Bluthochdruck

Darin zeigte sich: Menschen die Äpfel in jedweder Form aßen, verringerten das Riskiko Bluthochdruck oder erhöhten Bauchumfang in Zusammenhang mit dem Metabolischen Symptomen zu entwickeln, um 27 Prozent.

Bei den Apfelessern war auch der Anteil an C-reaktivem Protein geringer, einem Entzündungsmarker für Herzkrankheiten und Diabetes. Äpfel zu essen ist gesund, das zeigten auch andere Untersuchungen: In der Iowa Women’s Health und in einer finnischen Studie wurde das Essen von Äpfeln ebenfalls mit einem geringen Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen in Verbindung gebracht.

Apfelstücke in der Küche

©iStock/lily_rochha

 

Was macht den Apfel so gesund für unser Herz?

Forscher vermuten, dass besonders die antioxidativ wirkenden Flavonoide dafür verantwortlich sind. Davon stecken in einem Apfel jede Menge: Zum Beispiel Quercetin, Epicatechin, Epigallocatechin und Kaempferol. Diese bieten Schutz vor der Oxidation des schlechten LDL Cholesterin und der darauf folgenden Entstehung von so genannten Plagues (Ablagerungen) in den Gefäßwänden.

Diese Antioxidantien sind aber nur ein Bestandteil des komplexen Nährstoff-Puzzles im Apfel. Auch das Pektin im Apfel, ein löslicher Ballaststoff, ist bekannt dafür, cholesterinsenkend zu wirken. Vitamin C wirkt ebenfalls antioxidativ. Forscher vermuten, dass dies noch nicht alles ist, sondern das Äpfel einen komplex aufgebauten Wirkstoff-Cocktail bieten, der den präventiven Effekt bei Herz-Kreislauferkrankungen hervorruft.

Aber eigentlich ist das “Wie” und “Warum” auch weniger wichtig: Damit ihr von allen gesundheitlichen Vorteilen des Apfels profitieren könnt, esst ihr am besten stets den ganzen Apfel bis auf Kerne und Stiel. Denn vor allem unter Schale verbergen sich viele, gesunde sekundäre Pflanzenstoffe.  Zum Glück wird es mit Äpfeln auch nie langweilig, denn sie lassen sich in vielen Apfel-Rezept Variationen zubereiten: pur gegessen, in das Müsli oder den Joghurt gerieben, als Apfelmus, Pfannkuchen mit Äpfeln, als Bratapfel, als frische Zutat im Salat, als Saft oder gar als fruchtige Komponente zu herzhaften Gerichten wie Leber oder Ente.