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Alles über Bärlauch

Momentan ist die perfekte Zeit um im Wald einen Ausflug zu machen und auf Bärlauch-Jagd zu gehen. Bärlauch ist ein Blattgemüse das frisch einfach am besten schmeckt und auch noch gut für die Figur ist. Das Besondere am Bärlauch ist, dass der Geschmack stark an Zwiebeln, Lauch und Knoblauch erinnert. Allerdings bleibt der fiese Bundgeruch nach dem Verzehr aus.

Bärlauch im Wald finden

Im Frühling kommt es oft vor, dass es im Wald Stellen gibt, die stark nach Knoblauch duften. Da läuft dem ein oder anderen Jogger schon mal das Wasser im Mund zusammen. An diesen Stellen wächst Bärlauch. Hat das Blattgemüse erstmal eine Stelle gefunden, wo es sich heimisch fühlst, breitet es sich gerne üppig aus. Die Sammelzeit ist im April und Mai.

Von der einzelnen Blattrosette sollte man mindestens zwei Drittel stehen lassen, damit die Pflanze genug Blattmasse hat, um die Zeit bis zum nächsten Jahr zu überstehen. Da Bärlauch sehr lange braucht um nachzuwachsen und sich immer größerer Beliebtheit erfreut, solltet Ihr sparsam beim ernten sein.

Rezept Idee mit Bärlauch

©iStock/oksix

 

Bärlauch erkennen

Am besten erkennt man Bärlauch daran, dass die Blätter nach Knoblauch duften. Tun sie das nicht könnte es sich um das giftige Maiglöckchen oder die ebenso giftige Herbstzeitlose handeln. Also aufgepasst. Ihr könnt Bärlauch außerdem daran erkennen, dass die Blätter einzeln am Steil aber in Rosettengruppen wachsen. Die Blätter sind auf der Unterseite stumpf und neigen zur Wellung am Rand.

Was Bärlauch kann

Bärlauch ist reich an Eisen und Vitamin C und eignet sich hervorragend für die Zubereitung leckerer kalorienarmer Speisen. Für einen leckeren Bärlauch-Quark vermengt klein geschnittenen Bärlauch mit Magerquark und etwas Milch und würzt alles mit Salz und Pfeffer. Das ist ein leckerer Brotaufstrich und schmeckt toll als Gemüsedip und zu Kartoffeln.

Bärlauch fördert die Verdauung, verhindert Arteriosklerose. Seine Blutdrucksenkende Wirkung kann außerdem sogar Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Damit seine guten Wirkstoffe nicht verloren gehen, verwendet man Bärlauch am besten immer frisch und nie getrocknet.

Heilwirkung: adstringierend, anregend, antibiotisch, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend.

Anwendungsbereiche: Appetitlosigkeit, Asthma, Bronchitis, Fieber, Frühjahrsmüdigkeit, Blähungen, Verdauungsstörungen, Durchfall, Würmer, Galle treibend, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Cholesterinspiegel senkend, Stoffwechsel anregend, Rheuma.