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Am Bauchumfang abnehmen

Wer kennt sie nicht, die ungeliebten Problemzonen. Jeder hat sie und keiner braucht sie. Viele Problemzonen sind allerdings stark subjektiv gefärbt – heißt, die Problemzone ist nur für die Person selber sichtbar. Andere Personen nehmen sie nicht wahr, zumindest nicht in diesem Ausmaß. Eine ganz sensibler Zone ist der Bauch und der Bauchumfang.


Abnehmen am Bauchumfang möchten viele Menschen. Bei Männern geht ein großer Bauchumfang oft mit einem regelmäßigen Bierkonsum einher. Der berühmte Bierbauch – es gibt ihn wirklich. Denn Alkohol hat nicht nur viele Kalorien – Alkohol bremst auch die Fettverbrennung. Das Bier nach dem Sport mit den Mannschaftskollegen kann den Nachbrenner-Effekt empfindlich stören. Nach einer körperlichen Belastung agiert insbesondere der Fettstoffwechsel noch auf einem höheren Level – er verbrennt Kalorien nach. Noch lange nach intensiven sportlichen Aktivitäten wirkt dieser Effekt nach.

Großer Bauchumfang ist schlecht für die Gesundheit

Ein großer Bauchumfang geht oft einher mit ästhetischen Ansprüchen, die man an sich stellt. Abgesehen davon, sind es auch finanzielle Überlegungen, die eine Rolle spielen, wenn man am Bauch abnehmen möchte. Denn die alten Hosen passen nicht mehr – ein Neukauf ist meist die logische Folge. Was viele nicht wissen: Ein großer Bauchumfang schadet der Gesundheit.

Die Fettreserven am Bauch sind gefährlicher als in anderen Körperregionen. Wissenschaftler konnten Zusammenhänge zwischen dem Bauchumfang und Entzündungsprozessen nachweisen. Je größer der Bauchumfang um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, zum Beispiel an Arteriosklerose zu erkranken. Auch der Ausbruch anderer Herz- Kreislaufkrankheiten kann unmittelbar mit einem voluminösen Bauch in Beziehung stehen. Wenn man seinen Bauchumfang reduzieren und dadurch abnehmen kann, schlägt man also gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Sport ist die effektivste Form, um den ungeliebten Fettdepots an den Kragen zu gehen. Leider kann man die Fettverbrennung nicht lokalisieren. Allein der Körper entscheidet, in welchen Körperbereichen er zuerst abnimmt.

Generell ist ein leichtes Ausdauertraining zu empfehlen. Im so genannten Niedrig-Puls-Bereich greift der Körper bei der Energiebereitstellung vorrangig auf die Fettdepots zurück. Wichtig ist es, regelmäßig und über einen längeren Zeitraum zu trainieren. Denn der Körper stellt sich erst nach einer bestimmten Zeit auf die veränderten Rahmenbedingungen ein und programmiert seinen Stoffwechsel entsprechend um. Das Abnehmen am Bauch kann durch ein moderates Krafttraining unterstützt werden. Wie wir wissen, benötigen Muskeln ständig Energie, auch im Ruhezustand. Je mehr Muskeln wir haben, um so höher ist der Grundumsatz und damit der Kalorienverbrauch im Körper. Wer also besonders schnell seinen Bauchumfang verringern und damit abnehmen möchte, sollte neben dem Ausdauertraining auch den Muskelaufbau nicht vergessen.