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An der Hüfte abnehmen

An der Hüfte abnehmen ist gar nicht so einfach – vor allem dann nicht, wenn man schon einige Sachen versucht hat. An der Hüfte abnehmen, bedeutet gezielt abnehmen – leider können wir einen auf eine Region begrenzten Fettabbau nicht beeinflussen. Beim Fettabbau verfährt der  Körper völlig anders, als beispielsweise beim Aufbau von Muskelmasse.

Während wir Muskeln am Bizeps oder im Schulterbereich durch bestimmte Übungen gezielt trainieren können, sind wir beim Abbau von Fettzellen auf das Wohlwollen unseres Körpers angewiesen. Fett abbauen läuft bei jedem Menschen nach einem individuellen Muster ab. Während der eine zuerst an den Beinen zu- oder abnimmt, sind bei einem anderen die zugelegten Pfunde als erstes im Gesicht zu erkennen.

An der Hüfte abnehmen ist schwer

Das Ziel an der Hüfte abnehmen zu wollen, stellt sich als schwieriges Unterfangen heraus, wenn unser Organismus nach einer anderen Reihenfolge verfährt. Eins ist klar: Früher oder später muss der Körper auch auf die Fettpolsterchen an der Hüfte zurückgreifen, wenn wir abnehmen. Wann das der Fall ist, bestimmt unser Körper ganz allein. Vielleicht haben wir Glück und wir gehören zu dem erlesenen Kreis, die zuerst an der Hüfte abnehmen, vielleicht aber auch nicht.

Damit der Körper überhaupt die eigenen Fettreserven angreift, muss wir ihm eine negative Energiebilanz schmackhaft machen. Von einer negativen Energiebilanz sprechen wir, wenn  der Körper seinen Energiebedarf nicht mehr aus der bereit gestellten Nahrung decken kann. Dann muss er zwangsläufig auf eigene Reserven vertrauen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seiner Energiebilanz ein negatives Vorzeichen zu verpassen. Eine Möglichkeit ist die Reduzierung der täglichen Kalorienmenge – eine andere Option wäre ein anspruchsvolles Bewegungstraining, das den Kalorienverbrauch steigen lässt. Am besten kommt man, wenn beide Variablen Kalorienzufuhr und Kalorienverbrauch positiv beeinflusst werden.

Besonders gut Kalorien verbrennen kann man mit einem moderaten Ausdauertraining. Bei diesem energetischen Anforderungsniveau gewinnt der Körper seine Energie aus dem Fettstoffwechsel. Sind die Belastungsspitzen intensiver, holt er sich diese vornehmlich aus den Kohlenhydraten der Nahrung. Wenn wir im Umkehrschluss dann genügend Kohlenhydrate zur Verfügung stellen, können wir im Prinzip nicht abnehmen.

Besonders gut zum Abnehmen, auch an der Hüfte, eignen sich Sportarten wie Schwimmen, Laufen oder Walken. Wichtig ist es, regelmäßig und in einem bestimmten Zeitrahmen zu trainieren. Obwohl es wissenschaftlich nicht erwiesen ist, wird angenommen, dass sich der Fettstoffwechsel erst nach etwa 20 Minuten Training einschaltet. Allerdings ist das von Mensch zu Mensch verschieden. Ein Sportler mit einem angepassten Stoffwechsel nimmt schon mit der ersten Minute Sport ab – alles eine Sache des Trainings.