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Appetit mindern

Viele machen ihren gesteigerten Appetit für ihr hohes Gewicht verantwortlich. Sie versuchen, den Appetit mit zahlreichen Hilfsmitteln zu hemmen. Sogenannte Appetitzügler versprechen, den Appetit zu drosseln und dadurch das Gewicht zu reduzieren. Aber Vorsicht, nicht jedes Präparat ist in der Lage, den Appetit zu hemmen.

Ein anderer Kritikpunkt sind die Nebenwirkungen, die viele Appetitzügler haben können. Vor allem haben es die pharmazeutischen Substanzen in sich. Da diese Art von Appetitzüglern einen gravierenden Einfluss auf den Körper ausüben können, sind solche Präparate in Deutschland verschreibungspflichtig und bedürfen der ärztlichen Kontrolle.

Gefährliche Mittel zum Appetit hemmen

Eine Untergruppe sind die Amphetamine. Sie wirken nach ihrer Einnahme direkt auf das Zentrale Nervensystem und hemmen den Appetit. Allerdings gibt es auch einen Nebeneffekt im Zusammenhang mit den Amphetaminen. Sie hemmen nicht nur den Appetit, sondern wirken auch stimulierend auf den Organismus. Amphetamine sind in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden – hier bewirken sie eine starke Ausschüttung der Glückshormone Noradrenalin und Dopamin.

Almased Pulver mit Dosierloeffel

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Die Folgen sind kaum kontrollierbar. Der Blutdruck schnellt in die Höhe, es entsteht eine motorische Unruhe, die sogar in Angstzuständen enden kann. Die Einnahme von Amphetaminen steigert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit und versetzt den Betroffenen in einen euphorischen Zustand. Die Gefahr ist das Suchtpotential, das sich hinter der Appetit-Fassade versteckt.

Leider ist es bis zum heutige Tage der Pharmaindustrie nicht gelungen, diese gefährlichen Begleiterscheinungen auszuschalten. Das heißt, wer durch diverse Medikamente seinen Appetit zügeln will, muss die oben aufgeführten Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Eine viel gesündere Methode, einen gesteigerten Appetit in den Griff zu bekommen, ist die verstärkte Einnahme von Ballaststoffen.

Ballaststoffe sind in der Lage, auf natürliche Art und Weise den Appetit zu hemmen. Auf mehren Ebenen sorgen Ballaststoffe im Körper dafür, dass sich der Appetit weniger stark bemerkbar machen kann. Ballaststoffe können im Körper verstärkt Wasser an sich binden. Zusammen mit Wasser können sie in kurzer Zeit ihr Volumen vergrößern – sie quellen auf.

Das führt besonders im Magen- und Darmtrakt zu positiven Wirkungen. Denn mit reichlich Ballaststoffen beginnt der Speisebrei im Magen aufzuquellen. Er drückt an die Rezeptoren der Innenwände des Darmes – diese senden die Impulse zum Zentralen Nervensystem. Der Kopf bekommt das Signal satt und stellt darauf hin seine Appetit-Gelüste ein. Ein weiterer Punkt, der für Ballaststoffe spricht, ist ihre Fähigkeit, den Blutzuckerspiegel positiv zu beeinflussen. Ein niedriger Blutzuckerspiegel wirkt sich wiederum günstig auf den Fettstoffwechsel aus. Ballaststoffe sind die gesündeste Art, seinen Appetit zu zügeln.