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Arginin und Diät

Arginin gehört zu den semi-essentiellen Aminosäuren, da es nur zum Teil vom menschlichen Organismus gebildet werden kann. Aminosäuren stellen das Grundgerüst unseres Körpers dar, weil sie lebenswichtiges Eiweiß bilden.

Ohne Eiweiß beziehungsweise Protein wäre kein Leben auf der Erde möglich. Das Funktions- und Wirkungsspektrum von Aminosäuren wie Arginin im menschlichen Organismus ist sehr breit gesteckt. Ihre Hauptaufgaben liegen im Aufbau von Zellen, sowie in der Erneuerung von Geweben. Aber auch die Funktionen der Hormone und Enzyme werden im entscheidenden Maße von Eiweißen beeinflusst.

Es gibt 20 Protein-bildende Aminosäuren im Körper. Diese werden in essentielle und nicht- essentielle Aminosäuren eingeteilt. Wobei das Wort essentiell für lebenswichtig steht. In der Regel müssen diese Form von Aminosäuren überwiegend über die Nahrung zugeführt werden, da der Organismus nicht in der Lage ist, diese selber zu produzieren.

Das Arginin gehört zu den „Allround- Aminosäuren“, weil es zahlreiche positive Eigenschaften vereint. Eine ganz besondere Wirkung übt Arginin auf die Hirnhangdrüse aus. In dessen Folge werden Wachstumshormone ausgeschüttet, die besonders bei der Entwicklung von Kindern eine große Rolle spielen. Aber auch bei einer Diät findet Arginin Anwendung.

Diät mit Arginin

Während einer Diät erhoffen sich die Teilnehmer durch dessen Einnahme eine Gewichtsreduzierung. Wer glaubt, mit Arginin wird die Diät zum Kinderspiel werden lassen, wird kaum Erfolge verzeichnen können. Denn es hat nur einen eher untergeordneten Einfluss auf das Körpergewicht. Bestenfalls kann es eine Diät unterstützen.

Der Schlüssel für eine gesunde Gewichtsreduzierung liegt immer noch in einer angemessenen Ernährungsumstellung, kombiniert mit einem anspruchsvollen Bewegungsprogramm. Arginin fördert besonders die Durchblutung in den Gefäßen. In diesem Zusammenhang kann es den Wirkungsgrad der Proteinsynthese im Muskel erhöhen.

Besonders Kraftsportler machen sich diesen Effekt zu nutze. Sie erhoffen sich durch die Einnahme von Arginin ein größeres und schnelleres Muskelwachstum. Genau dieser Effekt kann bei einer Diät indirekt eine Gewichtsreduzierung begünstigen. Durch die verstärkte Bildung von Muskelzellen wird zum einen der Stoffwechsel des Körpers auf ein höheres Aktionsniveau gestellt und zum anderen der gesamte Grundumsatz verbessert.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Mehr Muskeln, höherer Kalorienverbrauch. Muskeln sind ständig im Einsatz – auch nachts schlafen sie nicht. Um ihre Grundfunktionen aufrecht zu erhalten, benötigen sie ständig Blut und Energie.

Neben einer Diät kommt Arginin auch auf anderen Gebieten zum Einsatz. Bei Männern fördert es in bestimmten Regionen die Blutzirkulation und führt so zu neuer Manneskraft – und das nachweislich weniger Nebenwirkungen, als beispielsweise Viagra. Reichlich Arginin findet sich in Fisch, Fleisch oder Getreide. Aber auch Nüsse und Samen enthalten genügend Anteile vom „Alleskönner“ und den Aminosäuren.