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Arginin und Übergewicht

Arginin ist eine stickstoffreiche Aminosäure. Aminosäuren wiederum sind die Bausteine der Eiweißstoffe. Das Arginin ist nur halb essentiell – dass heißt, es kann nur zum Teil vom Körper in Eigenregie erzeugt werden.

Die Aminosäure Arginin wird nicht nur in der Fitnessbranche sondern auch in der Gesundheitsbranche als neues Wundermittel gegen Übergewicht angepriesen. Dabei war die Nachfrage von Arginin schon in vergangenen Jahren hoch. Kraftsportler stählten damit ihre Muskeln – zumindest meinten sie es damit zu tun.

Auf der Suche nach einem Übergewicht an Muskeln war ihnen jedes Mittel recht. Wissenschaftlich konnte der Zusammenhang zwischen der Einnahme von Arginin und der Bildung von Wachstumshormonen nie belegt werden. Nach Jahren der Ernüchterung sollte die Wunder-Aminosäure doch noch ihren verspäteten Ruhm unter den Bodybuildern ernten und sie zu ihren geliebten Muskel-Übergewicht führen.

Studien stellten nämlich fest, dass der Stickstoffanteil im Arginin positive Trainingseffekte hervorrufen kann. Ein hoher Anteil an Stickstoffmonoxid im Blut erweitert die Gefäße, mit dem Effekt, dass sich die Durchblutung verbessert. Arginin liefert eine große Portion davon mit und ist somit prädestiniert.

Arginin zum Abbau von Übergewicht und Aufbau von Muskeln

20 Minuten vor dem Training verabreicht, hinterlässt Arginin nach gegebener Zeit eine fühlbare Wirkung. Die Blutgefäße erweitern sich und ist es tritt der so genannte Pumpeffekt ein. Der Trainierende fühlt den beanspruchten Muskel deutlicher. Dadurch können sogar komplexere Muskelgruppen differenzierter trainiert werden.

Ein gut durchbluteter Muskel arbeitet effektiver. Er schlägt mehr Energie um, wird straffer und verbrennt mehr Fett. Was besonders die Personen erfreuen wird, die mit richtigem Übergewicht zu kämpfen haben.

Arginin stimuliert die Proteinsynthese

Das ist ein biochemischer Vorgang der große Mengen an Energien erfordert und so dem Übergewicht den Garaus machen kann. Allerdings führt der Weg weg vom Übergewicht hier nur über einen systematischen Muskelaufbau. Zwischenfazit: Mehr Arginin, mehr Muskeln, weniger Übergewicht.

Ein zweiter Nutzen im Rahmen des Kraftsports kommt durch die Tatsache zustande, dass Arginin der Leber bei der Entschlackung hilft. So werden Schadstoffe schneller abgeführt. Bei großen Beanspruchungen der Muskulatur bildet sich verstärkt Stickstoff.

Eine schnellere Entsorgung fördert nach dem Training den Wiederherstellungsprozess. Egal, ob es nun um das ungewollte Übergewicht oder das gewollte Übergewicht im Zuge eines Muskelaufbaus geht – Arginin scheint beide Bedürfnisgruppen adäquat zu befriedigen.

Damit schließt sich für die Wunder-Aminosäure der Kreis. Vom Muskelhersteller, über den Viagra-Geheimtipp zum Schlankmacher – eine Karriere in der Nahrungsmittelbranche kann interessant sein.