Artige Avocado

Avocados sind exotisch und machen einen schnöden Salat gleich viel aufregender. Das sie jedem Menge Fett mitbringt, macht sie für viele Diätbücher und Experten zum „Diät -No Go“. 

Avocado-offen|pixelio.de/wrw|www.pixelio.de/details.php?image_id=216609Dabei hat die Avocado Beachtung und Respekt verdient, denn hinter ihrer harten Schale verbirgt sich ein weicher und gesunder Kern, der ruhig öfter auf dem Speiseplan landen kann.

Eine Durchschnitts-Avocado von ca. 250 Gramm hat ungefähr 520 Kalorien und bringt es auf stolze 57 Gramm Fett. Zum Fett gesellen sich noch 5 Gramm Proteine und 8 Gramm Ballaststoffe. Der Rest ist Wasser. Die Avocado ist „No-Carb“, das heißt sie enthält keine Kohlenhydrate.

Die üppige Menge Fett ist aber nicht nur ungesund. Die Avocado-Fettsäuren sind ungesättigt und für den menschlichen Organismus deshalb sehr gut verwertbar.

Erweitern diese Fette doch die Gefäße, mindern damit den Blutdruck und helfen fleißig bei der Zellerneuerung. Neben den hochwertigen Fettsäuren enthält die Avocado noch 25 andere, essentielle Nährstoffe, wie zum Beispiel Kalium, Vitamin E, B-Vitamine und Folsäure.

 

Wie erkenne ich die Reife der Avocado?

Eine reife Avocado erkennt man daran, dass sie bei leichtem Druck trotz etwas härterer Schale nachgibt. Die Avocados reifen aber nach, so dass man sie ruhig etwas härter und unreifer kaufen kann, wenn man sich unsicher ist.

Es gibt gut 10 verschiedene Avocado-Arten, die sich durch Farbe und Form unterscheiden. Die Farbe der Schale hat also nicht unbedingt etwas mit dem Reifegrad zu tun. Sehr weiche Avocados mit dunklen Stellen sollte man trotzdem nicht kaufen – die könnten schon überlagert sein.

Weil Avocados eine sehr kalorienreiche Frucht sind sollte man sie nur in geringeren Mengen essen: Man kann sie statt Feta in den Salat würfeln oder eine schmale Scheibe Avocado aufs Sandwich legen – sozusagen als Wurstersatz. Außerdem lassen sich zahlreiche Pasten, Saucen und Dips mit Avocados zaubern.