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Aspirin nur gegen Kopfweh?

Kopfweh? Ein Kater nach einer langen Nacht? Bei den meisten folgt in dieser Situation der Griff zur Aspirin-Tablette. Das am häufigsten gegen Kopfschmerzen verwendete Mittel. Aber nicht nur gegen Kopfschmerzen und Kopfweh ist der schmerzstillende Wirkstoff ACC in der Aspirin Tablette wirksam. Seit einiger Zeit gibt es immer mehr Hinweise, dass Aspirin auch zur Prävention von Herzinfarkt und Schlaganfall wirksam eingesetzt werden kann. 

Die Acetylsalicylsäure (ASS) ist eine Substanz die der deutsche Chemiker Felix Hoffmann bereits vor 100 Jahren während seiner Tätigkeit bei der Bayer AG entwickelte und die unter dem Namen „Aspirin“ weltweit als Kopfweh-Bekämpfer bekannt ist. Ursprünglich wurde Aspirin als fiebersenkendes und entzündungshemmendes Medikament angewandt.

Zur Verhinderung von Schlaganfall und Herzinfarkt wird heutzutage vor allem der gerinnungshemmende Effekt von Aspirin genutzt. Grund für Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt sind häufig „Verklumpungen“ der Blutplättchen, aus denen ein Verschluss der arteriellen Gefäße resultiert, die normalerweise das Herz und das Gehirn versorgen. Die Acetylsalicylsäure (ASS) hemmt diese Verklumpung der Blutplättchen.

Leider hat Aspirin bei längerer Einnahme auch Nebenwirkungen. Vor allem Reizungen der Magenschleimhaut und Magengeschwüre bis hin zu Magenbluten können ausgelöst werden. Wie immer bei Nebenwirkungen sind diese jedoch von der Dosierung abhängig und können durch eine zusätzliche Einnahme von magenschützenden Präparaten verhindert werden.

Grundsätzlich sollten nur wenige Medikamente überhaupt vorbeugend eingenommen werden. Fragt darum auch in diesem Fall euren Arzt oder Apotheker, ob die prophylaktische Einnahme von Aspirin für euch Sinn macht.