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Aubergine: gesunde Strauchfrucht

Mit einer Aubergine können wahrscheinlich die wenigsten von uns etwas anfangen. Etwas südlicher in der Mittelmeerregion sieht die Sache schon etwas anders aus – hier ist die Aubergine weit verbreitet. Es gibt kaum ein mediterranes Gericht, das nicht mit einer Aubergine garniert wird.

Grillen, Backen oder Braten – der Kreativität bei der Zubereitung einer Aubergine sind keine Grenzen gesetzt. Die Aubergine gehört zu den Nachtschattengewächsen und ist somit eng verwandt  mit Tomaten, Kartoffeln und Co..  Sie hat die Form einer Birne oder Keule – in ihrer ursprünglichen Gestalt ist die Aubergine aber eher eierförmig. Das ist auch der Grund, warum man sie bis heute Eierfrucht nennt.

Die ausgewachsenen Früchte können ein Gewicht von einem Kilogramm erreichen. Im rohen Zustand wird die Aubergine nicht verzehrt, da sie bitter schmeckt und sogar in geringen Mengen Gift enthält. Darum wird das beliebte mediterrane Gemüse auch gegart. Eine Aubergine hat aber noch viel mehr zu bieten, als nur gut zu schmecken. Auberginen stecken voller lebenswichtiger Inhaltsstoffe. Neben den Vitaminen A, C und E enthalten die keulenartigen Früchte lebenswichtige Mineralien wie Kalzium, Magnesium oder Kalium.

Aubergine enthält viele Ballaststoffe

Nicht zu vergessen sind die reichlich vorhandenen Flavonoide, die sekundären Pflanzenstoffe, die unsere Zellen vor aggressiven Molekülen, den so genannten freien Radikalen schützen. Auch beim Abnehmen können Auberginen wichtige Schrittmacher-Dienste leisten. Sie sind fettarm und kurbeln die Verdauung an – gute Argumente, um sie in eine Diät einzubinden.

Gerade mal 18 Kalorien findet man in hundert Gramm Aubergine – eine regelrechtes Leichtgewicht, das schmackhaft ist und sich gut als Zwischenmahlzeit eignet. Auch Ballaststoffe liefert die Aubergine mit. Ballaststoffe waren lange Zeit als unnötiger Ballast verkannt – deshalb auch ihr etwas abfällig klingender Name. Erst recht spät kam man ihren Geheimnissen und ihren gesundheitsfördernden Eigenschaften auf die Spur. So sind Ballaststoffe hervorragende natürliche Appetitzügler, die in unserem Körper ein vorzeitiges Sättigungsgefühl hervorrufen. Zu verdanken haben wir diesen Effekt ihren aufquellenden Wirkungen in Verbindung mit Wasser – dadurch sind sie in der Lage, den Mageninhalt voluminös zu vergrößern. Auch auf den Blutzuckerspiegel wirken sich Ballaststoffe positiv aus. Sie schaffen es, „schlechte“ Kohlenhydrate zu neutralisieren und damit den Blutzuckerspiegel an einem schnellen Anstieg zu hindern. Übrigens soll sich die Aubergine auch wunderbar als Aphrodisiakum eignen – die Alkaloide in der Frucht verleihen der Liebe Flügel.