Bademoden 2010

Bademoden sind ein viel diskutiertes Thema. Das liegt in der Natur der Sache. Mit keinem anderen Outfit kann man in der Öffentlichkeit mehr Haut präsentieren. Problemzonen an Bauch, Beinen und Po werden beim tragen von Bademoden knallhart zur Schau gestellt.

Mikro-bikini-rot|istockphoto.com/darklord_71|www.istockphoto.com/file_closeup.php?id=660170Entsprechend hoch sind die Anforderungen, die besonders eine Frau an Bademoden stellt. Bademoden müssen zum einen eine bestimmte Funktionalität mitbringen, die in spezifischen Eigenschaften zum Ausdruck kommt. Bikinis, Badehosen und Co. Sollten dem Wasser trotzen können und in der Sonnen schnell trocknen. Von Vorteil ist es auch, wenn sie beim Sprung ins kühle Nass nicht verrutschen.

In dieser unangenehmen Situation hat sich bestimmt schon mal jeder von uns befunden. Bademoden müssen aber nicht nur bestimmte Eigenschaften erfüllen, Bademoden müssen auch gut aussehen und modischen Ansprüchen gerecht werden. Denn schließlich will man im Freibad zeigen, was man so unter der Haube hat und das möglichst vorteilhaft verpacken.

 

Bademode für Kräftige, Mollige, Umstandsbademode und mehr

Längst richten sich Bademoden nicht nur an den perfekten Körper. Umstandsbademode, Push-Up-Oberteile oder auch Strandröcke sorgen dafür, dass sich auch Frauen selbstbewusst im Freibad bewegen können, die weniger mit ihrer Figur zufrieden sind. Auch hat sich die Produktpalette von Bademoden in den letzten Jahren stark vervielfacht.

Zur Strandbekleidung gehören längst Produkte und Accessoires, die über den Bikini und die Badehose hinaus gehen. So nehmen bei vielen Freibadbesuchern die Sonnenbrille oder die trendigen Flip-Flops einen höheren Stellenwert ein, als die Badebekleidung an sich. Bademode ist schnelllebiger als in jedem anderen Modebereich.

Bestimmen in dem einem Jahr noch Blumenmuster die Szenerie sind in dem folgenden Jahr plakative Längsstreifen angesagt. Die klaren Gewinner sind wie sie oft die Männer. Die können nämlich aufgrund ihrer Einteiler-Mode getrost auch mal ein Jahr verstreichen lassen, ohne dass jemand auffallen würde. Bei den Frauen sieht es da schon etwas anders aus.

Übrigens sind die Bademoden für 2010 wie sie oft echte Geschmackssache. Bei den Frauen beherrschen asymmetrische Muster und Schnitte das Bild. Voll im Trend liegen Badeanzüge als Einteiler. Sie sollen das Auge des Betrachters in den Bann ziehen und die eigentlichen Körperproportionen in den Hintergrund stellen. Das wird besonders die Frauen freuen, die mit ihrem Körper weniger zufrieden sind.

Die Zeit der knappen Bikinis scheint auch vorbei – zumindest für dieses Jahr. Modedesigner setzen auf viel Stoff, verrückte Muster und freche Farben. Ob dieser neue Trend, zurück zum weniger Haut, alle Männer begeistern wird, sei dahin gestellt.