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Bikinifigur

Die berühmte Bikinifigur – jede Frau möchte sie haben. Spätestens wenn die Frühlingssonne die letzten Schneereste zum Schmelzen gebracht hat, werden viele Frauen unruhig. Denn der Sommer ist nicht mehr weit und das bedeutet Strand, Sonne und Bikinifigur.

Welche Frau möchte schon die in den Wintermonaten zugelegten Pfunde öffentlich zur Schau stellen, die ganz und gar nicht nach Bikinifigur aussehen. Das Freibad gleicht dann einem imaginären Laufsteg. Der Gang zur Toilette oder zum Imbissstand wird dann zum Spießrutenlauf. Nur nicht aufstehen. Am liebsten möchte man den ganzen Tag auf der Decke verbringen und erst kurz vor Toresschluss die Wettkampfarena Freibad verlassen – wenn es dann schon dämmert um so besser.

Oft sind die Erwartungen an die eigene Bikinifigur völlig übertrieben. Das eigenen Bild scheint meilenweit vom Bild der Anderen entfernt. Da wird die unreine Haut zur Cellulite erklärt und der Hüftknochen als Hüftspeck ausgeschrieben. Die eigene Bikinifigur wird ja oft schon viel früher manifestiert.

Frau im Schwimmbad

©iStock/puhhha

 

Problemzonen statt Bikinifigur

Sie beginnt nämlich mit dem Kauf des Bikinis. Oft passiert das nicht im Frühjahr oder Sommer sondern im Herbst, dann nämlich, wenn die kalte Jahreszeit vor der Tür steht. Wahrscheinlich ist dieser Zeitpunkt strategisch gewählt, um die süßen Sünden der kalten Jahreszeiten klug zu umschiffen. Natürlich kann man etwas für seinen Bikinifigur tun.

Und wenn der Frühling an die Tür pocht, ist der Antrieb besonders groß, seinen Stoffwechsel wieder in Gang zu bringen. Alles erscheint jetzt in einem neuen Licht – die Natur erwacht und damit auch unser Tatendrang. Diese Energie lässt sich gut nutzen, um sportlich aktiv zu werden. Sport ist immer noch das effizienteste Mittel, seiner Bikinifigur auf Tuchfühlung zu kommen.

Sport für die Bikinifigur

Radfahren, Schwimmen oder Laufen machen nicht nur Spaß, sondern treiben auch den Stoffwechsel in Regionen, in denen die Pfunde purzeln. Wenn man diesen Bewegungsdrang dann noch mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung kombiniert, hat man gute Chancen, die gewünschte Bikinifigur zu erreichen. Dabei gibt es den Bikini so wie wir ihn heute kennen noch gar nicht so lange.

Die Geburtsstunde des Bikinis liegt gewissermaßen in den Trümmern des zweiten Weltkriegs. Der Franzose Louis Reard nutzte die allgemeine Aufbruchstimmung und Lebensfreude für seine ganz persönliche Moderevolution – dem Bikini. Welche Ironie des Schicksals:

Namensgeber war die Atombombe der USA, die 1946 über dem Bikini-Atoll abgeworfen war – die erste der Nachkriegsgeschichte. Der Name Bikini verfehlte nicht seine Wirkung – ihm wurde die gleiche moralische Empörung zu teil, wie die Atombombenversuche von Bikini.