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Burnout! Was tun?

Mit einem Burnout ist nicht zu spaßen. Ständige Überforderung im Job, Stress, Unstimmigkeiten mit Kollegen, Ärger in der Partnerschaft. Das alles können Faktoren sein, die zu Burnout führen. Wenn es dazu kommt, hilft nur noch die Notbremse!

Es gibt verschiedene Phasen des Burnouts, bei denen zu allererst ein starkes „Brennen“ für den Job, andere Menschen oder ein bestimmtes Thema steht. Wer „ausbrennt“ muss einmal für etwas gebrannt haben. Pausenloses Arbeiten, viel Energie und starkes Engagement ohne Ruhepause führen auf Dauer allerdings zu Erschöpfung:

Anzeichen eines Burn Outs

Erste Anzeichen für Burnout sind daher oft chronische Energielosigkeit und Müdigkeit, Lustlosigkeit und Antriebsschwäche. Auch psychosomatische Beschwerden, die keine klar erkennbare Ursache haben, können ein Hinweis sein. Schon bei kleinen Anzeichen sollte man aufmerksam werden und den Lebensstil hinterfragen. Mutet man sich vielleicht zu viel zu? Ist man zu ehrgeizig und überfordert sich körperlich und geistig? Fahrt dann einen Gang runter, lehnt weitere Vorhaben und Projekte beruflich und privat, erst einmal ab. Bremst euer Tempo und legt Ruhepausen ein:

Ein kurzer Urlaub, ein verlängertes Wochenende, ein entspannter Abend zu Hause auf der Couch. Bedenkt, dass eure Gesundheit das wichtigstes Gut ist. Wenn ihr krank werdet, ist damit niemandem geholfen.

Wenn Arbeit krank macht

Unzufriedenheit, Überlastung und Mobbing können auf Dauer echte Stressfaktoren werden und sich körperlich zeigen. Überlastung und Überforderung, aber auch Unterforderung am Arbeitsplatz stressen. Arbeit soll Spaß machen und den Menschen im guten Maße fordern. Wenn eure Arbeit das nicht tut, dann solltet ihr das ändern. Psychosomatische Beschwerden wie Kopf- und Magenscherzen sind oft deutliche Anzeichen. Die meisten Menschen verbringen mehr Zeit an ihrem Arbeitsplatz und mit den Kollegen als mit der Familie.

Daher ist es wichtig, hier zumindest in großen Teilen zufrieden zu sein. Eine kanadische Studie hat gezeigt, dass dauerhafter Stress bei der Arbeit das Risiko für die Entstehung einer Depression ansteigen lässt. Lasst euch nicht von Kollegen fertig machen. Die Menschen, die andere mobben, haben mit sich selbst viel mehr Probleme.

Burn Out auch durch „guten“ Stress

Übrigens kann auch positiver Stress zu einem Burnout führen. Nicht nur negativer Stress beeinflusst den Menschen. Wer ständig angespannt ist und die Entspannung vernachlässigt, läuft Gefahr, einem Burnout zu erliegen.

Früher sprach man von Eustress, dem „guten“ Stress und Disstress dem negativen Stress. Diese Unterscheidung macht sicher einen gewissen Sinn, so ist es doch vor allem der negative Stress, der einen wirklich fertig macht. Jedoch zeigen immer mehr Studien, dass auch der sogenannte positive Stress auf Dauer nicht gut tut. Denn auch hier ist der Kör per ständig gefordert und muss Höchstleistungen vollbringen. Wer ständig im Hormon-High wandelt, ist auch irgendwann ausgebrannt.

Vielleicht ist es euch auch schon so ergangen, dass ihr in einer sehr anstrengenden Lebensphase nachts schlecht geschlafen habt oder nach einem stressigen beruflichen Projekt im lang ersehnten Urlaub erst mal krank geworden seid. Gönnt euch immer wieder kleine Erholungspausen. Achtet darauf, wenn ihr beispielsweise im Beruf viel Stress habt, euch nicht in der Freizeit auch noch Stress mit übervollen Terminkalendern, Verabredungen und sportlichen Höchstleistungen zu machen.