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Cholesterin senken mit Tabletten

Cholesterin kann man auf vielfältige Art und Weise senken. Eine Möglichkeit zum Ziel zu gelangen, ist die Einnahme von Tabletten. Eine andere Möglichkeit ist der natürliche Weg, im Zuge ein
er Ernährungsumstellung. Es müssen nicht immer gleich Tabletten sein, auch Sport und Bewegung kann das Cholesterin im Blut auf natürliche Art senken. Viele unterschätzen die Gefahr, die von einem zu hohen Cholesterinspiegel ausgeht.

Ein hoher Cholesterinwert steht im unmittelbaren Zusammenhang mit Herz-Kreislaufkrankheiten. Bei mehr als 15 Prozent der Bevölkerung in Deutschland ist zu viel Cholesterin im Blut – nur ganze 3 Prozent werden entsprechend behandelt, meist in Form von Tabletten.

Zwei Gründe sind für die allgemeine gesellschaftliche Sorglosigkeit ausschlaggebend. Zum einen steht da die Unkenntnis über die Thematik.

Was ist eigentlich Cholesterin?

Für viele klingt der Name nach einer neuen Margarine. Das kommt daher, dass viele Lebensmittelhersteller ihre Produktnamen nach Trends vergeben – der Gesundheitstrend ist einer davon. Cholesterin ist die Bezeichnung für die Blutfette. Es ist sozusagen eine Bemessungsgrundlage für den Fettgehalt des Blutes.

Dabei wird zwischen guten und schlechten Fetten unterschieden. Kurz gesagt: Das LDL – Cholesterin schädigt die Blutgefäße, dass HDL – Cholesterin schützt diese. LDL verursacht Fetteinlagerungen an den Gefäßwänden und treibt damit die Arterienverkalkung voran.

HDL ist ein so genannter Gegenspieler – er kann Fettansammlungen wieder lösen und über das Blut abführen. Studien haben gezeigt, dass bei einem HDL-Wert von über 60 mg/dl, die Gefahr einen Herzinfarkt zu erleiden, äußerst gering ist. Der Königsweg ist die richtige Mischung: Der Anteil des HDL sollte mehr als ein Drittel des Gesamtcholesterins betragen.

Der LDL-Wert sollte hingegen bei Erwachsenen nicht über 130 mg/dl liegen. Die Gretchenfrage die sich bei einer Behandlung stellt:

Müssen Tabletten wirklich sein?

Hohe Cholesterin-Werte müssen unter Umständen schnell harmonisiert werden, dass gelingt in diesem Maße nur durch Tabletten. Allerdings sollte von Fall zu Fall unterschieden werden. Es gibt Risikogruppen, bei der ein Verabreichen von Tabletten durchaus Sinn macht.

Zum Beispiel können genetisch Betroffene ihren Cholesterin-Spiegel durch Ernährung und Sport nur um etwa 10 Prozent senken – eine genetisch unbelastete Person schafft circa 25 Prozent. Auch sportliche und schlanke Personen können von der Krankheit betroffen sein.

Sie legen von Hause aus einen gesunden Lebensstil an den Tag. Auch müssen Tabletten in Form von Lipidsenkern kontinuierlich verabreicht werden. Cholesterinarme Diätenerfordern eine hohe Selbstdisziplin. Ein vorzeitiger Abbruch kann die Cholesterinwerte in gefährliche Höhen treiben. Die Gefahr eines zu hohen Cholesterins sollte man nicht unterschätzen.