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Chrom: Kleine Menge, große Wirkung

Chrom ist ein so genanntes Spurenelement. Diese Mineralstoffe werden so genannt, weil sie nur in sehr geringer Konzentration im menschlichen Körper vorkommen. Und auch, wenn die Menge noch so klein ist: Spurenelemente wie das Chrom (ein Schwermetall), erfüllen lebenswichtige Funktionen im Körper.

Chrom ist ein wichtiger Bestandteil des so genannten Glucosetoleranzfaktors, der die Zuckeraufnahme verbessert und eine Insulinresistenz vermindern kann.

Der Glucosetoleranzfaktor steuert die Bindung von Insulin an den Insulinrezeptor einer Zelle. Fehlt dieser Faktor, ist die Insulinwirkung vermindert und die Zuckerverwertung gestört. Folge davon ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel.

Chrom: Wichtig für den Blutzuckerspiegel

Chrom ist ein wichtiger Bestandteil des Zuckerstoffwechsels. Zusammen mit Insulin fördert Chrom die Zuckeraufnahme in die Zelle und senkt damit den Blutzuckerspiegel. Bei erhöhten Blutzuckerwerten sollten insbesondere Diabetiker ihren Chromspiegel im Blut bestimmen lassen.

Chrom ist zudem wichtig für die Herstellung von körpereigenem Eiweiß und für die Funktion der Schilddrüse. Ein Chrommangel ist normalerweise selten, jedoch sinkt die Konzentration von Chrom im Körper mit zunehmendem Alter. Vor allem Menschen, die sich hauptsächlich von stark verarbeiteten Fertigprodukten ernähren, laufen über kurz oder lang ebenfalls Gefahr mit Chrom unterversorgt zu sein.

In welchen Lebensmitteln ist Chrom enthalten?

Das Spurenelement Chrom findet sich unter anderem in: Innereien, Eiern, Gemüse, Pilzen und Haferflocken.

Bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ist ein Mangel an Chrom nicht zu befürchten. Ist der Chromspiegel zu gering macht eine zusätzliche Zufuhr mit einem Nahrungsergänzungsmittel, nach Absprache mit dem Arzt oder Apotheker, Sinn.