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Darum sind Getränke heimliche Dickmacher!

Da isst man kaum etwas und nimmt dennoch nicht ab? Vielleicht liegt es an zu viel kalorienhaltigen Getränken? Flüssige Kalorien in Form von Getränken wie Säfte, Milchkaffee, Softdrinks oder Alkohol sind die oft unterschätzten, heimlichen Dickmacher.

In den letzten 30 Jahren hat sich der Konsum von Softdrinks, wie zum Beispiel Cola oder Orangenlimonade deutlich erhöht und auch deren Portionsgrößen: Von durchschnittlich circa 190 ml auf heutzutage 590 ml.

Dass es einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und kalorienhaltigen Getränken gibt, ist mittlerweile bewiesen. Ein Grund ist, dass Getränke unseren Mund so schnell passieren, dass dem Gehirn kaum Zeit bleibt das Signal “Essen kommt” zu vermitteln. Zudem vermitteln Getränke auch nur wenig Völlegefühl. Eine kleine Ausnahme bilden hier dickflüssige Getränke wie Shakes und Smoothies, die eher ein Sättigungsgefühl vermitteln als Säfte, Softdrinks. gesüßter Tee oder Cafe Latte. Ein weiteres Problem des flüssigen Dickmachers ist, das wir getrunkene Kalorien nicht als solche registrieren. Während bei Pizza, Müsli, Pasta und Vollkornbrot akribisch die Kalorien gezählt werden, werden die Getränkekalorien oft nicht in die Tagesbilanz einberechnet.

Wer abnehmen möchte, sollte darum nicht nur all das, was er täglich isst in einem Ernährungsprotokoll festhalten, sondern auch die Getränke miteinberechnen. Ein weiterer Nachteil der süßen Getränke ist, dass sie den Blutzuckerspiegel kurzfristig ansteigen lassen. Fällt er kurz darauf wieder ab, dann verspüren viele schnell Heißhunger.

Was soll man am besten Trinken?

Nur weil Milchkaffee und Säfte Kalorien enthalten, heißt das nicht, dass man sie nicht mehr trinken darf. Ihr solltet aber unterscheiden, ob ihr euren Durst stillen möchtet oder ob ihr bewusst ein kalorienhaltiges Getränk genießen wollt.

Um den Durst zu stillen, greift ihr idealerweise zu Wasser oder ungesüßtem Tee. Wer sein Wasser mit etwas Geschmack anreichen möchte, der gibt einen kleinen Schuß Zitronen- oder Orangensaft dazu oder trinkt eine stark verdünnte, nicht mit Zuckerzusatz angereicherte, Fruchtsaftschorle.