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Depressionen durch Abnehmen mindern

Eine Depression kann unterschiedliche Auslöser haben. Dabei wissen die meisten nicht einmal, dass sie ein Opfer von Depressionen sind. Medizinisch sind Depressionen schwer zu diagnostizieren. Wo fängt eine vorübergehende Stimmungsschwankung an und wo hört eine Depression auf. Abnehmen kann Depressionen mindern.

Eine besondere Form der Depression ist eine manisch-depressive Erkrankung. Der Patient befindet sich ständig auf einer Achterbahnfahrt. Mal strotzt er von Kräften und sieht die Welt rosarot – kurze Zeit später verkriecht er sich und scheitert an eigenen Selbstzweifeln. Dieser Befund stellt sich als noch schwieriger heraus. Denn Stimmungsschwankungen kennen wir doch alle.

Um Depressionen zu bekämpfen, muss man wissen, welche Ursachen sie haben. Grundsätzlich kann diese natürlich auch die Unzufriedenheit über den eigenen Körper sein. Könnte man diese Art einer Depression mindern, wenn man abnehmen würde?

 

Abnehmen ist nicht die einzige Lösung gegen Depressionen

Depressionen sind oft viel komplexer als man annimmt. Die Wissenschaft geht davon aus, dass für das Ausbrechen dieser psychischen Krankheit mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Eine Depression sollte von einem Fachmann diagnostiziert und entsprechend therapiert werden. Meist sitzen die seelischen Wunden viel tiefer.

Die Unzufriedenheit über das eigene Gewicht ist daher nur ein Ausdruck von Vielen, die diese Krankheit manifestiert. Deshalb kann das Abnehmen selber nur ein Puzzle-Teil eines großen Ganzen sein. Allerdings konnten bei vielen Patienten Zusammenhänge zwischen einer psychischen Erkrankung und einer Gewichtszunahme erkannt werden.

Daneben gibt es bestimmte Nebeneffekte, die beides verstärken können. So kann Stress zu einem Kampf-Flucht-Verhalten führen. Der Körper kommt nicht mehr zur Ruhe und ist ununterbrochen in Alarmbereitschaft – ständig schüttet der Organismus Stresshormone, wie Adrenalin oder Cortisol, aus.

Die Folge ist ein unermüdlicher Appetit und ein gleichzeitiges Bremsen des Fett-Stoffwechsel. Fazit: Ein Abnehmen kann die eigentlichen Depressionen nicht in Luft auflösen – es kann sie aber dämpfen und ihre Intensität mindern. Aus diesem Grund kann es für einen übergewichtigen Menschen, der an einer Depressionen leidet, sinnvoll sein, abnehmen zu wollen.

Auch hierbei kommt es auf das Wie an. Diäten, die ein radikales Abnehmen nach sich ziehen, sollten aufgrund der psychischen Labilität des Patienten unbedingt vermieden werden. Zu empfehlen sind auf Dauer angelegte Ernährungsumstellungen und Sport.

Untersuchungen brachten es ans Tageslicht. Regelmäßiges Ausdauertraining hat positive Wirkungen auf die Stimmungslage von Depressionspatienten. Damit werden gleich zwei Problemfelder bekämpft: Durch Sport kann ein Depressionspatient abnehmen und zugleich seine Gemütslage stabilisieren.