abnehmen.net

Der Sixpack entsteht in der Küche

Eine Kalorie ist nicht eine Kalorie

“Mehr Energie verbrauchen, als durch Nahrung aufgenommen wird.” So lautet die Strategie aller Experten, wenn es darum geht, den überflüssigen Pfunden den Kampf anzusagen. Doch sein wir ehrlich. Nicht selten ist es so, dass mit dem Beginn des Sports, der Bewegung das Gewicht sich nur sehr zäh nach unten bewegt oder das Körpergewicht gar weiter ansteigt. Tägliche Kräftigungsübungen zu Hause, der Gang ins Fitness Studio, Joggen – aber der Erfolg stellt sich einfach nicht ein. Wie kann das sein?

Bewegung hat vielerlei Vorteile

Menschen, die sich regelmäßig bewegen, leben länger: Die Risiken für die meisten Erkrankungen – darunter Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes und Krebs – sind bei ihnen deutlich geringer. Aber nicht nur den Körper, auch den Geist hält Sport in Bewegung. Durch regelmäßige Trainingseinheiten fühlt man sich oft frischer, lebendiger und ausgeglichener. Das hat sicherlich jeder schon mal festgestellt.

Regelmäßig gesetzte Reize durch Bewegung sind das einzige Mittel einem Muskelabbau entgegen zu wirken. Die Natur hat es so vorgesehen, dass die Muskulatur bei Nichtgebrauchen degeneriert und somit “abgebaut” wird, um nicht sinnlos weitere Energie zu vergeuden. Diesem natürlichen Prozess kann sich der Mensch nur durch äußere Reize mittels Bewegung entgegensetzen. Last, but not least, braucht der menschliche Körper aufgrund von mehr und intensiverer Bewegung auch mehr Energie. Dies begründet sich durch den höheren Energiebedarf des Herzens und der Arbeitsmuskulatur. Dein Auto verbraucht auf der Autobahn ja schließlich auch mehr Treibstoff, als in der Tempo-30-Zone. Das sollte doch ein Vorteil im Kampf gegen die Pfunde sein, oder?

Frau in der Küche mit Mixer

©iStock/CentralITAlliance

 

Durch mehr Bewegung, mehr Energiedepots verbrennen = mehr Gewichtsverlust?

Steven Gortmaker und Kendrin Sonneville veröffentlichen im Jahre 2008 eine Studie, in der sie 538 Kinder 18 Monate lang begleiteten. Die Kinder begangen sich sportlich zu betätigen, nahmen allerdings in der Summe am Ende mehr Energie auf, als sie durch den Sport verbrannt hatten. Die Energiebilanz rutsche also trotz Sport noch mehr in die falsche Richtung und eine weitere Gewichtszunahme stellte sich ein.

Das Ergebnis dieser Studie lässt vermuten, dass es deutlich wichtiger ist, darauf zu achten, “WAS” man isst und nicht “WIE VIEL” man isst. Persönlich und aus meiner eigenen Erfahrung als Personal Trainer kann ich dieses sogenannte “überkompensatorische Essen” nur bestätigen. Selbstverständlich hat Bewegung wie bereits oben erwähnt sehr wichtige Eigenschaften. Dennoch wird der Sixpack in der Küche hergestellt. Denn durch die zugeführte Nahrung kann die hormonelle Stoffwechsellage im menschlichen Körper beeinflusst werden. Um das zu erklären ein kurzes Beispiel:

“Dass 2.000 Kalorien aus Softdrinks – die hauptsächlich aus Zucker, Wasser und chemischen Geschmacksstoffen versetzt sind – anders verstoffwechselt werden als 2.000 Kalorien durch Mandeln – in denen wertvolles Fett und viele Ballaststoffe enthalten sind – kann sich wohl wirklich jeder bildlich vorstellen.” Das aufgrund von unterschiedlicher Nahrung auch verschiedene “Symptome” (wie beispielsweise Heißhunger) hervorgerufen werden können, haben die allermeisten wohl bereits auch am eigenen Leibe spüren können.

Die reine Kalorienlehre befindet sich kurz vor dem Aussterben

Selbstverständlich ist es sinnvoll sich Gedanken darüber zu machen, wie viel Energie in beispielsweise einem kleinen unscheinbaren Riegel oder einem Bier versteckt sein kann. Das Interesse an Ernährung und Lebensmittel ist ein erster und sehr wichtiger Schritt um Gewohnheiten in diesem Bereich überhaupt verändern zu können.

Doch einfach zu sagen, ich esse weniger als mein Körper an Energie benötigt haut einfach nicht hin. Viel zu viele sind mit dieser Strategie mehr als nur einmal auf die Nase gefallen. Um den Stressfaktor “Diät” in unserer Gesellschaft endlich in den Griff zu bekommen, wird dem “WAS, und nicht dem “WIE VIEL” esse ich heute?” in Zukunft viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden müssen.

Die Lösung – richtig Essen und Sport machen

Neben unseren mobilen Sportgeräten, haben wir für jeden Newsletter-Abonnenten einen kostenlosen Ernährungsratgeber bereitgestellt. Darin gehen wir gezielt auf das WAS, WIE und WIEVIEL der modernen Ernährung ein und geben konkrete Tipps zur Gewichtskontrolle.