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Diäten, die bei Diabetes helfen

Diabetes ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, bei welcher der Blutzuckerspiegel dauerhaft über dem normalen Maß liegt. Zurückzuführen ist dieser Effekt auf das Fehlen des Insulins.


Allerdings wird zwischen zwei Diabetes-Formen unterschieden: Typ 1 und Typ 2. Ersterer wird durch einen absoluten Insulinmangel gekennzeichnet. In den meisten Fällen liegt ein genetischer Defekt der Bauchspeicheldrüse vor, der sich schon in jungen Jahren bemerkbar macht. Patienten müssen schon frühzeitig mit Insulinspritzen leben.

Diabetes-Blutzuckerspiegel|istockphoto.com/MarkHatfield|www.istockphoto.com/file_closeup.php?id=10283779Entscheidend bei Diabetes ist die richtige Einstellung der Insulinzufuhr. Durch entsprechende Diäten kann die Menge an Insulin deutlich gesenkt werden. Typ 2 der Zuckerkrankheit tritt besonders häufig im gesetzteren Alter auf – sie wird daher auch als Alters-Diabetes bezeichnet. Hier ist der Insulinmangel nur relativ ausgeprägt.

 

Mit Diäten die Diabetes mindern

In den überwiegenden Fällen bildet die Bauchspeicheldrüse noch entsprechende Insulinmengen. Allerdings verfehlen dieses ihre Wirkung. Die Empfängerzellen verlieren ihre Sensibilität, auf das Insulin zu reagieren. Auch hier können angemessene Diäten die Krankheit Diabetes in Schach halten und so Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck oder Herz- und Kreislaufschäden vermieden werden.

Wenn Diabetes rechtzeitig diagnostiziert wird, ist es nicht mal notwendig, sich strengen Diäten zu unterziehen – oftmals reicht eine ausgewogene und vollwertige Kost schon aus, den Blutzuckerspiegel dauerhaft zu senken. Empfohlen wird die folgende Aufteilung: 50 Prozent Kohlenhydrate, 30 Prozent Fett und 20 Prozent Eiweiße. Auch eine gezielte Gewichtsreduzierung kann die Wirksamkeit des Insulins wieder erhöhen – allerdings trifft das nur bei Diabetes Typ 2 zu.

In erster Linie sorgt das Insulin in unserem Körper für einen reibungslosen Glucose-Transport, der in den Körperzellen endet. Besonders die Zellmembranen der Muskel- und Fettzellen werden durch Insulin durchlässiger. Dadurch kann Glukose ungehindert eindringen und weiterverarbeitet werden. Ist dieser Vorgang gestört, verbleibt die Glukose im Blut – was einen höheren Blutzuckerspiegel nach sich zieht.

Ein zweiter Effekt des Insulins ist die Hemmung der Zuckerneubildung in der Leber. Wird das Insulin nicht mehr wirksam, produziert die Leber permanent Traubenzucker. Selbst wenn ein Diabetiker keine Nahrung zu sich nimmt, kann dann der Blutzuckerspiegel steigen. Aber nicht nur für Diabetiker ist der Blutzuckerspiegel eine wichtige Größe.

Diäten, die auf eine Gewichtsreduzierung abzielen, kann durch die Kontrolle des Blutzuckerspiegels optimiert werden. Bei Low-Carb-Diäten beispielsweise spielt die Dämpfung des Blutzuckerspiegels eine entscheidende Rolle. Für Betroffene von Diabetes ist Insulin lebenswichtig – Befürworter von Low-Carb-Diäten unterdrücken die Wirkung des Hormons so gut es geht.