
Die Installation des
Nutriscreen Ernährungskontrollprogramms ist schnell gemacht. Ist es installiert, öffnen sich gleich mehrer Fenster, aber nur eines dient als Benutzeroberfläche. Das ist etwas verwirrend und nicht benutzerfreundlich. In einer Anleitung steht dann jedoch genau, welche Schritte man zum Start durchführen muss.
Man legt ein oder mehrere Benutzer an und gibt Daten wie
Gewicht, Aktivitätslevel, Alter und Besonderheiten wie
Bluthochdruck,
Schwangerschaft oder Raucher an.
Der Ablauf ist relativ einfach nachvollziehbar: Man stellt das aktuelle Datum ein und geht in die Tagesansicht, genannt „Tagesmenü“. Dort kann man alle Lebensmittel eintragen, die man gegessen hat. Auch eigene Rezepte
Rezepte oder Rezept werden zum einen Kochrezepte bezeichnet, zum anderen Rezepte für Medikamente, die vom Arzt ausgestellt werden. Kochrezepte bestehen im Allgemeinen aus einer Zutatenliste und einer Anleitung zur Zubereitung eines Gerichts."> können relativ schnell angelegt und in das Tagesmenü übernommen werden.
Man kann für die Lebensmittelauswahl eine allgemeine Suche nutzen, die dann alle Lebensmittel der Datenbank durchsucht oder in einzelnen Produktgruppen stöbern (z. B. Milch- und Eiprodukte). Nach etwas Übung findet man Lebensmittel recht schnell. Man kann auch Favoriten anlegen für Lebensmittel und Rezepte. Wird ein Lebensmittel oder Rezept einmal ausgewählt, wird es automatisch in die Favoritenliste eingeflegt.
Eine Anzeige im Nutriscreen Programm soll verdeutlichen, welche Nährstoffe eingenommen wurden und wovon man zu viel oder zu wenig gegessen hat. Leider zeigte sich beim abnehmen.net Test, dass diese Nährstoffanzeige etwas unverständlich ist: Nach der Eingabe von 100 g Sandornsaft-Konzentrat, zum Beispiel, tat sich in der Vitamin-Ansicht wenig. Bei so viel Vitamin C, sollte man jedoch irgendetwas sehen können. Nicht zu allen
Vitaminen und Mineralstoffen scheint der durchschnittliche Tagesbedarf hinterlegt zu sein bzw. scheint die Anzeige nicht überall zu funktionieren.
Für den Preis von 14,90 € (bei Download) installiert man ein Programm auf dem Rechner, mit dem man ein Ernährungstagebuch führen kann, nicht mehr und auch nicht weniger. Man muss dennoch selbst abwiegen, gesund essen und wissen wie viele Kalorien
Kalorienist die Bezeichnung für eine Energieeinheit. Im Zusammenhang mit Lebensmitteln beschreibt sie, wie viel Energie ein Lebensmittel dem Körper bereitstellt. Die Kalorienmenge wird in kcal (Kilokalorien) beziehungsweise kJ (KiloJoule) angegeben. Ein erwachsener Mensch hat, je nach Alter, Geschlecht, Gewicht und Aktivitätsgrad, einen durchschnittlichen täglichen Kalorienbedarf von 2.000 bis 2.500 kcal."> man braucht, um abnehmen zu können.
Macht man sich selbst eine Tabelle und listet auf, was man gegessen hat, so ist es etwas aufwändiger, aber ähnlich in Sachen Funktionalität. Online-Abnehmprogramme, wie
xx-well.com oder
e-Balance, bieten Abnehmwilligen auch Rezepte
Rezepte oder Rezept werden zum einen Kochrezepte bezeichnet, zum anderen Rezepte für Medikamente, die vom Arzt ausgestellt werden. Kochrezepte bestehen im Allgemeinen aus einer Zutatenliste und einer Anleitung zur Zubereitung eines Gerichts.">, einen konkreten
Ernährungsplan und stellen den Vitamin- und Kalorienbedarf übersichtlicher dar.
Außerdem sind die Online-Anwendungen viel benutzerfreundlicher, in der Bedienung meist einfacher zu verstehen und mit mehr Funktionalitäten ausgestattet. Dafür sind sie meist nur im Abo erhältlich, ab 6,50 € (e-Balance) bzw. 7,40 € (xx-well) monatlich.
Das Nurtriscreen Ernährungsprogramm ist etwas für Menschen, die ihre Daten eventuell nicht gern im Internet preisgeben oder lieber etwas „für sich“ haben wollen. Leider muss man dann auch mehr tun: Viele Lebensmittel abwiegen und sich in die Struktur des Programms einarbeiten. Logisch ist die Bedienung nicht immer, aber nach einer gewissen Anwendungs- und Einarbeitungszeit dürfte man mit dem Nutriscreen Programm gut und sicher umgehen können.