Die
basische Ernährung während des
Basenfasten konzentriert sich auf basenbildende Lebensmittel. Dazu gehören vor allem Gemüse, Salate, Säfte, Obst sowie Nüsse und Samen (pflanzliche Fette). Besonders
basisch sind Trockenfrüchte, schwarze Johannisbeeren, Fenchel und Grünkohl.
Während einer
Basenkur wird die Zufuhr an tierischem Eiweiß aus Eiern, Milchprodukten (Käse), Fisch, Wurst und Fleisch reduziert, ebenso der Genuss anderer säurebildender Lebensmittel wie Brot- und Backwaren. Denn eiweißreiche Lebensmittel bestehen aus schwefel- und phosphathaltigen Aminosäuren, die beim Abbau Säure bilden.
Kaum säurebildend sind dagegen Joghurt, Frischkäse und Milch, Molke wirkt sogar leicht basisch. Moderates Basenfasten hat daher häufig eine Ähnlichkeit mit
Molkekuren. Neutral Lebensmittel sind unter anderem pflanzliche Fette und Öle, die allerdings sparsam eingesetzt werden, um nicht zu viele Kalorien
Kalorienist die Bezeichnung für eine Energieeinheit. Im Zusammenhang mit Lebensmitteln beschreibt sie, wie viel Energie ein Lebensmittel dem Körper bereitstellt. Die Kalorienmenge wird in kcal (Kilokalorien) beziehungsweise kJ (KiloJoule) angegeben. Ein erwachsener Mensch hat, je nach Alter, Geschlecht, Gewicht und Aktivitätsgrad, einen durchschnittlichen täglichen Kalorienbedarf von 2.000 bis 2.500 kcal."> zu liefern.
Es gibt viele unterschiedliche Methoden des Basenfastens. Meist handelt es sich um eine ein- bis zweiwöchige Kurwoche, in der täglich drei rein basische Mahlzeiten sowie basische Snacks als Zwischenmahlzeiten gegessen werden.
Einige Bastenfastenkuren starten auch, wie herkömmliche
Fastenkuren, mit einer Darmreinigung. Täglich werden zudem 2 bis 3 Liter Wasser oder verdünnte Kräutertees getrunken. Auf Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee sollte möglichst verzichtet werden.
So kann ein Tag beim Basenfasten aussehen:
- Frühstück: Wasser, Tee, Obstsalat
- Snack: 3-4 rohe Mandeln
- Mittagessen: Rohkostsalat mit Zitronen-Öl-Dressing
- Snack: 3-4 getrocknete ungeschwefelte Aprikosen
- Abendessen: Gemüsesuppe
Das Basenfasten soll Leiden bei Erkrankungen wie Rheuma, Asthma, Herzerkrankungen,
Bluthochdruck, Morbus Crohn und schwere Formen von Neurodermitis lindern und zudem eine Verbesserung des Hautbildes sowie des Bindegewebe zur Folge haben.
Die auf rein
basische Lebensmittel konzentrierte Ernährung liefert zudem eine reduzierte Kalorienmenge, so dass das Basenfasten häufig auch mit einem Gewichtsverlust einher geht. Es gibt Gemüse, Rohkost, Salate, Gemüsesuppen aus frischem oder
tiefgekühltem Gemüse und angereichert mit Kräutern, Gewürzen sowie pflanzlichen Ölen.
Die
Entgiftung und Entschlackung soll zusätzlich durch sanften Sport wie
Yoga oder auch durch Wellness-Wasserbehandlungen wie
Sauna, Hamam, Dampfbäder, Thermalbäder oder ein Wannebad oder Massagen wir Lymphdrainagen angeregt werden.
Alternativ kann das Basenfasten auch durch spezielle Basenpulver oder Basentabletten sowie durch
Schüßler Salze zum Basenfasten ergänzt werden.