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KurzbeschreibungEin verkleinerter Magen braucht weniger Essen und kann so das Abnehmen extrem Übergewichtiger unterstützen. Ähnlich wie bei Magenband oder Magenballon, wird auch bei einer Magenverkleinerung das Aufnahmevolumen des Magens verringert. Jedoch ist bei Gastroplastiken kein flexibler Durchgang von Magen zu Dünndarm vorhanden. Es wird mit Klammern ein Stück Magen vom Restmagen abgetrennt. Nur ein kleiner Durchgang zum Darm wird gelassen. Zu den Details... |
Bei der Gastroplastik, der Magenverkleinerung, wir ein sehr kleiner Teil des Magens, der sogenannte Vormagen, am Mageneingang abgetrennt. Dieser kleine Teil dient künftig der Nahrungsaufnahme. Dadurch hat der Magen nur noch eine Kapazität von 1/50 im Vergleich zu vorher.
Alle chirurgischen Eingriffe sollten nur bei besonders schwerwiegenden Fällen von Adipositas (Fettsucht mit einem BMI >40) zum Einsatz kommen. Denn bei einem Eingriff sollte das Krankheitsrisiko, verursacht durch das Übergewicht, stets höher sein als das Operationsrisiko.
Chirurgische Maßnahmen sollten wirklich der allerletzte Ausweg für eine Gewichtsreduktion sein. Ärzte und auch Krankenkassen lassen vor einem Eingriff nichts unversucht um diesen zu umgehen. Das ist auch gut so denn mit den meisten Operationen sind große Risiken verbunden. Nicht nur die Narkose ist gefährlich, auch die langfristige Veränderung der natürlichen Verdauung, bspw. durch einen Bypass, ist nicht ohne erhebliche Nebenwirkungen.
In Deutschland ist ein Eingriff deshalb nie ohne langfristige Betreuung durch Psychologen, Ernährungsberater und Fachärzte möglich. Viele dieser Operationen sind sehr teuer und werden nicht in jedem Falle von einer Krankenkasse getragen. Ein BMI unter 30 (30 Kilogramm pro Quadratmeter) rechtfertigt für die meisten Krankenkassen keinen operativen Eingriff.