Entwickelt wurde
„Basenfasten für Eilige“ von der Medizinerin und Heilpraktikerin
Sabine Wacker, die damit das Fasten und seine Vorteile alltagstauglich machen möchte. Das Buch bietet eine kurze Einführung in die Hintergründe des
Basenfastens.
10 Basenfasten Regeln
Die „10 goldenen Wacker-Regeln“ bilden die Grundlage des Basenfastens für Eilige:
- Rohkost nur essen, wenn man sie auch verträgt
- Nach 14 Uhr keine Rohkost mehr essen
- Nach 18 Uhr gar nichts mehr essen
- So naturbelassen wie möglich essen
- Nicht zu viel essen
- Keine wilden Mischungen essen (pro Mahlzeit nur 2-3 Obst- oder Gemüsesorten)
- Gewürze sparsam verwenden (dafür lieber Kräuter)
- Nur basische Lebensmittel essen die man auch mag
- Mehr Obst und Gemüse essen, aber nur reifes
- Gründlich kauen, langsam essen
Bevor man mit der Fastenwoche startet, bestimmt man anhand der Basenampel seinen individuellen Fastentyp: Rot (kocht nicht gern, ist viel unterwegs), gelb (mogelt ab und an ein Fertiggericht ein), grün (isst nur frisch Zubereitetes). So passt man seinen 7 Tage Ernährungsplan an.
Bei der Ernährung des Basenfasten für Eilige steht eine basische Kost aus Obst, Gemüse, Kräutern, Nüssen, Kernen, Samen, pflanzlichen Ölen und frischen Sprossen auf dem Plan. Die gibt es roh, gekocht aber auch milchsauer vergoren (Brottrunk, Sauerkraut, eingelegte
Rote Bete, etc.). Das Buch bietet für jeden Tag der
Basenfasten-Woche, die an einem Freitag startet, einen Ernährungsplan sowie zahlreiche Tipps (Darmreinigung, Bewegung, Trinken, etc.).
Wochenplan zum Basenfasten
Man isst täglich 3 bis 5 Mahlzeiten. Ein Tag mit dem Basenfasten kann wie folgt aussehen:
- Frühstück: frisch gepresster Obstsaft
- Snack: Mandeln
- Mittag: Salat mit Gemüse und Öldressing
- Snack: Trockenfrüchte
- Abend: Gemüsesuppe oder gegartes Gemüse
Milchprodukte (Käse, Milch, Sahne, Joghurt), Brot, Nudeln, Fleisch, Fisch und Zucker sind tabu. Eventueller
Heißhunger auf Süßes soll mit Apfelsaftkonzentrat, Apfel- oder Birnenkraut oder Agaven- oder Birnendicksaft gestillt werden.
Eine Übersicht, das Basometer, listet alle während der Basenfasten-Woche erlaubten Lebensmittel auf. Statt Kaffee gibt es Tee, Genussmittel wir Zigaretten, Süßes oder Alkohol sind tabu. Eine Einkaufsliste hilft bei der Wochenplanung.
Nach der Basenfasten Woche wird entweder eine Verlängerungswoche angehängt oder es folgen Aufbautage, an denen langsam auf eine gesunde Ernährung umgestellt wird (Ernährung nach der Säure-Basen-Pyramide und der 80/20-Regel, d.h. 20% Säurenbildner, 80% Basenbildner).
Basenfasten: Mehr als basisch essen
Alle 2 bis 3 Tage wird während des Basenfastens eine Darmreinigung empfohlen. Diese soll mit Glaubersalz, Einläufen oder einer Colon-Hydro-Therapie erfolgen und so Ablagerungen an den Darmwänden ausscheiden. Ohne Reinigung des Darms soll es während des Basenfastens verstärkt zu Blähungen kommen.
Schüßler Salze (Salz Nr. 6 Kalium sulfuricum, Salz Nr. 9 Natrium phosphoricum, Salz Nr. 10 Natrium sulfuricum, Salz Nr. 11 Silicea) sollen die Heilreaktionen während des Basenfastens unterstützen.
Für eine dauerhafte Gewichtsreduzierung
Gewichtsreduzierung, auch Gewichtsreduktion, bezeichnet den Verlust von Körpergewicht. Eine Gewichtsreduzierung kann zum Beispiel Ziel einer Diät sein und wird allgemein auch als Abnehmen bezeichnet."> wird eine Verlängerung des Basenfastens um ein bis vier Wochen empfohlen. Danach soll die Ernährung nach der 80:20 Regel (siehe oben) auf überwiegend basisch umgestellt werden.
Bewegung wird ebenfalls empfohlen, idealerweise 30 bis 45 Minuten pro Tag, in Form von
Joggen, Walken und Laufen. Auch
Yoga, Tai Chi oder Qigong werden empfohlen.
Die Bedeutung eines guten Schlafs und weniger Stress auf den Säure Basen Haushalt wird von Sabine Wacker ebenfalls thematisiert. Wobei ein Basenbad am Abend den Prozess der Entsäuerung unterstützen soll.
Ebenso gibt es im Buch Tipps, wie man das Basenfasten für Eilige in den Berufsalltag integriert und wie man mit Herausforderungen (Restaurant, Kantine) umgeht.