. So soll der Abnehmwillige lernen, welche Lebensmittel man essen kann, ohne zuzunehmen und welche Lebensmittel sehr kalorienreich sind und sich damit nicht

Es geht dabei vor allem um die Wahl, die jeder Einzelne hat: Sehr
kleine Portionen von kalorienreichen Lebensmitteln essen oder sehr große, sättigende und noch dazu gesundheitsfördernde Mahlzeiten aus k
alorienarmen Lebensmitteln.
Für
Dr. Howard M. Sharpio gibt es, dass weiß er aus jahrelanger Behandlung von
Übergewichtigen, nur einen Weg um abzunehmen: Eine gesunde, kalorienreduzierte Diät mit ausreichend Bewegung. Doch er merkte bei den Therapien, dass Kalorienzählen für die meisten Abnehmwilligen ein Graus ist. Man wird ständig daran erinnert, dass man Diät hält und es nimmt zudem viel Zeit und Disziplin in Anspruch.
Statt seinen Lesern aufzuerlegen, dass sie täglich alle verzehrten Kalorien zählen, empfiehlt Sharpio ihnen, lieber auf die Lebensmittelauswahl zu achten, die sie essen wollen. Kalorien sparen beziehungsweise weniger Kalorien essen bedeutet nicht "weniger essen". Ganz im Gegenteil: Wer kalorienarme Lebensmittel wie Obst und Gemüse wählt, kann davon größere Portionen essen.
Das Konzept lehnt sich das
Volumetrics-Diät Prinzip an. Es sollen Lebensmittel mit geringer Energiedichte, also mit wenig Fett und Zucker, verzehrt werden. Wobei Sharpio deutlich macht, dass man sich nichts grundsätzlich verbieten soll.
Schokolade und Pizza dürfen gegessen werden. Nur soll man sich Gedanken darüber machen, bewusst wahrnehmen, dass man statt der fettigen Pizza oder dem Klecks Tiramisu auch sättigende, gesunde und ebenso schmackhafte Mahlzeiten wählen kann.
Mit Bildern von verschiedenen Gerichten, der jeweils kalorienreichen Variante und der kalorienarmen Alternative, wird dem Abnehmwilligen dieses Prinzip der Energiedichte näher gebracht. So kann man sich beispielsweise für einen kleinen Hot-Dog mit Senf entscheiden oder aber man wählt das Gericht aus Pidebrot mit Falafel, Gemüse und Joghurtsoße.
Im Kaloriengehalt unterscheiden sich die beiden Gerichte nicht, doch es wird auf den ersten Blick bewusst, dass man vom Falafel-Gemüse-Pidebrot mehr essen kann als vom Hot Dog. Satt werden und abnehmen ohne Hunger soll als Ziel einer Diät gelten, nicht der Verzicht.
Diese Taktik, und noch weitere Tricks, die dabei helfen Kalorienbomben im Alltag zu entlarven und bewusst zu genießen, findet man im Diätbuch zur Bilderbuchdiät. Neben den aufschlussreichen Bildern, die einem auch beim Auswärtsessen (im Restaurant) behilflich sind verrät der Autor Tipps rund ums Abnehmen. Der Fokus liegt dabei nur begrenzt auf einer Erklärung, welche Lebensmittel gesund sind und welche nicht. Viel mehr soll man sein Essverhalten durch Hinterfragen und dem Angewöhnen neuer, gesunder Essgewohnheiten nachhaltig ändern. Ausführlich wird das Einkaufen erläutert: "Auf was sollte man bei den Etiketten achten?", "Welche Wahrheiten verbergen sich hinter Werbeaussagen?" und ähnliches.
Auch Bewegung, vor allem die Bewegung im Alltag, wird als wichtiger Teil eines schlanken Figur hervorgehoben. Zudem werden Ausdauer- und Krafttraining als Unterstützung beim Abnehmen angesprochen. Dabei werden jedoch keine konkreten Trainingspläne vorgegeben. Der Autor gibt aber interessante Tipps, wie man Kalorien verbrennen kann. Zum Beispiel durch Tischtennis spielen oder Sportübungen während man im Stau steckt.