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KurzbeschreibungDie Brot-Diät ist eine Diät, bei der neben dem Brottrunk hauptsächlich Brot, vorzugsweise Pumpernickel, Vollkornbrot oder Mischbrot verzehrt werden. Während der Brotdiät trinkt man außer dem Brottrunk hauptsächlich Wasser, Kräutertee und ungesüßte Getränke. Mageres Fleisch, Fisch, fettarme Milchprodukte, Eier, Obst und Gemüse dürfen in Maßen gegessen werden. Mittlerweile gibt es verschiedene Formen der Brotdiät. Die ursprüngliche Variante wurde in den 70er Jahren von Prof. Dr. Erich Menden (Universität Gießen) entwickelt. Zu den Details... |
Die Brot-Diät ist – wie alle Arten von Monodiäten (z.B. Reisdiät, Ananasdiät) – nicht als langfristige Diätmaßnahme empfehlenswert, da ihr kein ausgewogenes Ernährungskonzept zugrunde liegt. Neben den Eiweißen mangelt es bei der Brot-Diät vor allem an den, für den Körper sehr wichtigen, ungesättigten pflanzlichen Fettsäuren.
Deren mangelnde Zufuhr kann unter anderem zu einer unzureichenden Versorgung an fettlöslichen Vitaminen führen, da diese wie der Name sagt, ihre Wirkung nur in Verbindung mit einer gleichzeitigen Fettzufuhr entfalten können. Zudem muss unbedingt darauf geachtet werden, dass während der Brotdiät ausreichend Obst und Gemüse gegessen wird.
Eine Wirkung des Brottrunks auf das AbnehmenAbnehmen kann man, indem man dem Körper weniger Kalorien durch Nahrung zuführt als dieser zum Verrichten von körperlicher und geistiger Arbeit sowie zur Lebenserhaltung (Atmung, Körpertemperatur halten, Verdauung, Blutzirkulation, etc.) benötigt. Abnehmen gelingt mit einer kalorienreduzierten Ernährung und/oder zusätzlicher Bewegung, beispielsweise durch Sport. "> ist wissenschaftlich nicht nachvollziehbar. Die während der Brotdiät erzielte Gewichtsreduktion geht allein auf die reduzierte Kalorienzufuhr zurück. Positiv an dem Brottrunk ist lediglich seine Auswirkung auf die Darmflora. Geschmacklich ist ein Brottrunk auch nicht jedermanns Geschmack, viele werden ihn nur mit Wasser verdünnt trinken können.
Da während der Brotdiät überwiegend einseitige, kalte Speisen (belegte Brote) gegessen werden, kann man derer schnell überdrüssig werden und es besteht die Gefahr von Heißhungerattacken. Optimaler wäre, sich zusätzlich wenigstens ab und an einen Salat oder eine heiße Suppe zu gönnen.
Gut an der Brotdiät ist, dass der Körper ausreichend mit Ballaststoffen versorgt wird, denn Ballaststoffe unterstützen die Verdauung und sättigen. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt täglich 30-40 Gramm Ballaststoffe. Wer ballaststoffreich isst, sollte gleichzeitig auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von täglich mindestens 2-3 Liter achten. Alle die bisher nicht viele Ballaststoffe gegessen haben, sollten die tägliche Menge allmählich erhöhen, da es sonst bei sensiblen Menschen zu Verdauungsstörungen (Verstopfungen) kommen kann.
Die Bewegung im Alltag sowie Sport, als wichtige Komponenten einer erfolgreichen Diät, werden bei der Brot-Diät nicht bedacht. Es gibt keine konkreten Hinweise auf ein begleitendes Sportprogramm, es lediglich den Tipp sich zusätzlich zu bewegen.
Negativ an der Brotdiät ist auch, dass eine keine langfristige Ernährungsumstellung erfolgt und somit kein neues gesundes Essverhalten vermittelt wird.