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KurzbeschreibungFrühstück, Mittag – danach nichts mehr. Kann man abnehmen, indem man ab Nachmittag hungert? Die Halbtagsdiät nach Horst Boettcher ist ein Konzept bei dem in der ersten Phase des Tages normal gegessen werden soll, also Frühstück und Mittagessen. Nach dem Mittagessen wird nichts mehr gegessen – die Extremform des Dinner Canceling. Unterstützt mit Apfelessig (verdünnt mit Wasser) soll mit der Halbtags-Diät Gewicht verloren werden. Bei der Halbtags-Diät ist der Essensschwerpunkt die erste, angeblich stoffwechselaktivere, Tageshälfte. Während der zweiten Tageshälfte ähnelt die Halbtags-Diät einer Null-Diät. Zu den Details... |
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Das Konzept der Halbtagsdiät stützt sich auf die Erkenntnis, dass nach einer Mahlzeit, während InsulinInsulin ist ein lebenswichtiges Hormon, genauer Pepidhormon , welches in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Nach der Aufnahme von Kohlenhydraten, die in Glukose (Traubenzucker) umgewandelt und ans Blut abgeben werden, regelt u. a. Insulin die Konzentration von Glukose im Blut (Blutzuckerspiegel). Im Gegensatz zu Glukagen, Kortisol oder Adrenalin, die den Blutzuckerspiegel zum Ansteigen bringen, kann Insulin als einziges Hormon im Körper den Blutzuckerspiegel senken. Während Insulin ausgeschüttet wird (also nach einer kohlenhydrathaltigen Mahlzeit) kann keine Fettverbrennung stattfinden. Deswegen sollte man beim Abnehmen darauf achten, viele Lebensmittel zu essen, die nur für eine geringe Insulinausschüttung sorgen. Solche Lebensmittel haben einen niedrigen glykämischen Index (GLYX)."> ausgeschüttet wird, kein Fett- bzw. Gewichtsabbau stattfinden kann.
Zwei Vollmahlzeiten in der ersten Tageshälfte sollen dafür sorgen, dass der Stoffwechsel nicht auf Sparflamme herunter gefahren wird. Die Zeit nach dem Mittagessen bis zum Abend wird keine weitere Mahlzeit eingenommen. Es wird also auch kein Insulin ausgeschüttet. Eine 15-17-stündige Verdauungspause bis zum Frühstück am nächsten morgen soll entschlacken und entgiften. Aus diesem Grund soll man mit der Halbtagsdiät abnehmen können.
Letztendlich basiert auch diese Methode auf dem Prinzip der negativen Energiebilanz. Es wird weniger gegessen als der Körper verbraucht. In der ersten Tageshälfte soll „normal“ gegessen werden. Man soll also nicht kaiserlich frühstücken und königlich Mittag essen.
Zusammen sind das ca. 1300 Kalorien. Eine zum AbnehmenAbnehmen kann man, indem man dem Körper weniger Kalorien durch Nahrung zuführt als dieser zum Verrichten von körperlicher und geistiger Arbeit sowie zur Lebenserhaltung (Atmung, Körpertemperatur halten, Verdauung, Blutzirkulation, etc.) benötigt. Abnehmen gelingt mit einer kalorienreduzierten Ernährung und/oder zusätzlicher Bewegung, beispielsweise durch Sport. "> ideale Kalorienmenge. Der Haken dabei ist jedoch, dass nach dem deftigen Mittagessen der Blutzuckerspiegel schnell und steil ansteigt. Dies kann bei ebenso schnellem Abfall des Blutzuckerspiegels zu Heißhunger-Attacken am Nachmittag und Abend führen. Dann darf dann aber nichts gegessen werden. Das kann zu schlechter Laune führen und lässt die meisten schwer durchhalten.
An sich ist die Angabe des „normalen“ Frühstücks und Mittagessens im Rahmen der Halbtagsdiät individuell auslegbar und bietet deshalb keine gute Orientierung - weder zum AbnehmenAbnehmen kann man, indem man dem Körper weniger Kalorien durch Nahrung zuführt als dieser zum Verrichten von körperlicher und geistiger Arbeit sowie zur Lebenserhaltung (Atmung, Körpertemperatur halten, Verdauung, Blutzirkulation, etc.) benötigt. Abnehmen gelingt mit einer kalorienreduzierten Ernährung und/oder zusätzlicher Bewegung, beispielsweise durch Sport. "> noch zur gesunden Ernährung.
Ohne detaillierte Anleitung werden sich einige morgens und mittags den Bauch voll schlagen und in der Folge am Nachmittag und Abend an Heißhunger und Leistungsabfall leiden.
Die Konzentration der gesamten Tageskalorien auf nur zwei Mahlzeiten beansprucht die Bauchspeicheldrüse sehr. Besser wäre es, wenn man die 1.200 bis 1.600 KalorienKalorienist die Bezeichnung für eine Energieeinheit. Im Zusammenhang mit Lebensmitteln beschreibt sie, wie viel Energie ein Lebensmittel dem Körper bereitstellt. Die Kalorienmenge wird in kcal (Kilokalorien) beziehungsweise kJ (KiloJoule) angegeben. Ein erwachsener Mensch hat, je nach Alter, Geschlecht, Gewicht und Aktivitätsgrad, einen durchschnittlichen täglichen Kalorienbedarf von 2.000 bis 2.500 kcal."> über den Tag verteilt in 4-5 Mahlzeiten zu sich nimmt.
Die jeweilige Insulinausschüttung nach einer Mahlzeit (natürlich nur bei kalorienbewussten Mahlzeiten mit einem niedrigen Glykämischen Index) wäre geringer. Damit kölnnte man ohne Hunger in der zweiten Tageshälfte zum gewünschten Gewichtsverlust gelangen.
Der Lerneffekt bei der Halbtagsdiät beschränkt sich nur auf den Verzicht von Mahlzeiten. Kein empfehlenswertes Essverhalten, denn Essen, gerade am Abend, hat auch eine soziale Komponente. Das gemeinsame Abendessen mit der Familie oder mit Freunden ist für viele die Hauptmahlzeit des Tages, weil sie dabei entspannen können. Darauf zu verzichten kann auf Dauer sehr frustrierend sein.