Man bezeichnet drei Typen von Lebewesen als Algen:
- Makroalge: die bekannteste Algenart. Wasserpflanzen, die am oder über dem Meeresboden wachsen.
- Viele ein- und mehrzellige Lebewesen: sie kommen im Wasser, in der Luft und auf der Erde vor. Viele davon werden ebenfalls als Algen bezeichnet. Zum Beispiel sind sie Bestandteil des Planktons, winzig klein und für das menschliche Auge kaum sichtbar.
- Blaualge: sie ist weder Pflanze noch Alge. Sie ist ein Bakterium, das als Alge bezeichnet wird. Zu dieser Algenart gehört auch die AFA-Alge (Aphanizomenon-Flos-Aquae-Alge). Die Blaualge gewinnt ihre Energie wie Pflanzen aus der Photosynthese. Blaualgen kennt man aus kleinen, stillen Tümpeln oder dem heimischen Aquarium.
Makroalgen werden besonders in der japanischen Küche als Gemüse in Suppen (zum Beispiel Miso-Suppe), Pfannengerichten, als Salate und für Sushi eingesetzt. Algen sind pur, wie beispielsweise in japanischen Gerichten am gesündesten. Sie haben einen sehr hohen Jodgehalt, was sie gerade für jodarme Gebiete wie Deutschland interessant macht. Algen sind zudem reich an vielen weiteren Mineralstoffen und Spurenelementen
Die am Markt aktuell am häufigsten vertretenen Algen-Präparate sind AFA-Algen, Alginate, Jodhaltige Nahrungsergänzungsmittel und Spirulina.
Algen sind ebenfalls wichtiger Bestandteil der
Molekularküche.

Algen, als Gemüse eignen sich besonders die Meeresalgen, sind gesund. Sie enthalten Jod, Kalzium und bestehen zu 30% aus hochwertigem Eiweiß.
Algen sollten, trotz ihres hohen Mineralstoffgehalts und der gesunden Inhaltsstoffe, nicht übermäßig gegessen werden. Einige Algen-Stämme (z. B. der AFA-Alge) können Gifte bilden.
Der sehr hohe Jodgehalt (z. B. von der Braunalgen-Art Kombucha) kann zu einer chronischen Schilddrüsenüberfunktion führen.
Die Integration von Algen als Gemüse in Rahmen einer ausgewogenen, kalorienreduzierten Mischkostdiät ist empfehlenswert. Das Essen von Algen allein, egal ob pur oder als Tablette, verursacht jedoch noch keinen Gewichtsverlust.