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Diätpillen

Unter dem Begriff Diätpillen versteht man im Allgemeinen Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel, die beim Abnehmen behilflich sein sollen. Eine Gewichtsreduzierung soll mit Diätpillen einfacher und schneller geschehen. Es gibt zwei verschiedene Arten von Diätpillen: Fettblocker und Appetizügler.

Gesamtbewertung

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Wirkung/schneller Erfolg

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kein Hungergefühl

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Einfach durchzuhalten

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Einfach zu verstehen

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wenig Einschränkungen

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zum Auswärtsessen geeignet

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gesundheitlich bedenklich

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Inhalt des Diätprofils

  1. Wirkungsweise
  2. Expertenfazit

Wirkungsweise

Es wird bei Diätpillen unterschieden in:

1) Fettblocker
Dies sind Diätpillen, die Nahrungsfette im Magen-Darm-Trakt binden, so dass diese unverdaut ausgeschieden werden. Die Fettblocker verhindern also eine Aufnahme von kalorienreichem Fett aus der Nahrung und sorgen so dafür, dass insgesamt weniger Kalorien aufgenommen werden.

Die Fettblocker binden Fett unabhängig stark, manche Produkte binden bis zu einem Drittel des Nahrungsfettes, manche nur weniger als 20 Prozent. Man unterscheidet außerdem natürliche und synthetische Fettblocker. Ein natürlicher Fettblocker ist zum Beispiel der Ballaststoff Chitosan (gewonnen aus Schalentieren).

Nebenwirkungen dieser Fettblocker sind zum Beispiel: Bauchkrämpfe, Verdauungsstörungen, Durchfall und Magenschmerzen. Außerdem können Kopfschmerz und Übelkeit auftreten.

Fettblocker DIätpillen sind zum Beispiel: Formoline L112, Alli Fettblocker, Kilocontrol Chitosan Kapseln und Xenical. Einige Fettblocker sind frei in der Apotheke erhältlich, wie zum Beispiel Alli. Andere, wie Xenical, sind verschreibungspflichtig.

2) Appetitzügler
Appetitzügler wirken im Gehirn und im Zentralen Nervensystem. Sie hemmen den Appetit, indem sie Euphorie auslösen und Teile des Gehirns, grob gesagt, ausschalten. Und zwar die, die für unser Hunger- und Durstempfinden verantwortlich sind. Sie wirken außerdem aufputschend.

Appetitzügler sind Medikamente, die verschreibungspflichtig sind. Sie werden nur bei riskantem, sehr starkem Übergewicht eingesetzt. Die Einnahme von Appetitzüglern hat viele, teils sehr gefährliche Nebenwirkungen: Herzrasen, Schlaflosigkeit, Bluthochdruck, Übelkeit und Schwindelgefühl. Langfristig können Appetitzügler, wie auch Amphetamine, süchtig machen oder zu Depressionen führen.

Verschreibungspflichtige Appetizügler sind: Reductil, Nutrivar, Yohimbine oder Ephedrin. Für Menschen mit Herz- oder Nierenbeschwerden sind diese Medikamente gefährlich.

Expertenfazit

Die Einnahme von Diätpillen, wie Appetitzüglern oder Fettblockern, sollten nur bei starkem Übergewicht in Betracht gezogen werden. Die Nebenwirkungen stehen vor allem bei Appetitzüglern nicht im Verhältnis zum Nutzen. Außerdem sollte die Einnahme von Medikamenten nur unter ärztlicher Beobachtung und mit einer begleitenden Therapie und Ernährungsumstellung stattfinden.

Fettblocker wie Alli oder Formoline L112 werden von Apotheken oder in der Werbung oft empfohlen, um schnell ein paar Pfunde zu verlieren oder schneller abzunehmen. Das kann stimmen, jedoch sollte auch hier unbedingt eine Ernährungsumstellung die Einnahme begleiten. Zumal Fettblocker in den meisten Fällen nur frei von Nebenwirkungen sind, wenn bei der Einnahme auf eine fettarme Mischkost geachtet wird. Wer Sahnetorte oder Schweinebraten mit der Einnahme von Fettblockern “ausgleichen” will, muss mit schmerzlichen und unangenehmen Nebenwirkungen rechnen.

Es gibt andere Wege, zum Beispiel mit Formuladiäten, einen relativ schnellen Anfangs-Gewichtsverlust zu erreichen, ohne Nebenwirkungen fürchten zu müssen. Auch hier ist das Produkt kein Ersatz für eine gesunde, ausgewogene Ernährung, jedoch wird der Körper weniger stark belastet.

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man muss die richtige Ernährung lernen, Pillen helfen nicht viel

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