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Die 5 besten Tricks gegen Heißhunger

Stress im Alltag und Ärger in den eigenen vier Wänden können zu plötzlichen Gelüsten führen – Heißhunger. Doch wie kann man der Lust auf die kleinen Dickmacher widerstehen?

Die Diplom Ökotrophologin und Buchautorin Ulrike Tanzer hat sich dieser Frage angenommen. Wir stellen die fünf wichtigsten Heißhungerkiller vor:

1. Frühstück nicht vergessen

Ernährungswissenschaftler sind sich einig: Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Nur wer morgens eine ausgewogene Kost zu sich nimmt, ist fit für den Tag und nimmt im Tagesverlauf weniger Kalorien zu sich.

Besonders vitamin- und mineralstoffreiche Nahrungsmittel wie Müsli, Brot, Obst oder Jogurt eignen sich für einen gesunden Start in den Tag. Eine Kalorientabelle kann helfen, ballaststoffreiche Nahrungsmittel auszuwählen.

Gesund Frühstücken mit Müsli und trockenen Früchten

©iStock/Nadianb

2. Kaugummi gegen Heißhunger

Kaugummis können den Appetit auf Süßigkeiten und kleine Naschereien zügeln. Studien haben belegt, dass der frische Geschmack des Kaugummis insbesondere das Hungerempfinden auf Klebrig-Süßes deutlich verringert.

3. Sauerstoff und Bewegung

Die Kombination wirkt Wunder. Ein abendlicher Spaziergang, ruhiges Joggen oder Yoga mit Atemübungen helfen zu entspannen, den nächsten Zuckerkick zu vergessen und damit auch den Kalorienverbrauch zu senken.

Außerdem wird beim Sport das Glückhormon Serotonin ausgeschüttet, das dem Körper ein Wohlgefühl signalisiert. Ärger und Stress, die zusammen oft Heißhunger auslösen, verfliegen sofort.

4. Mit Einkaufszettel in den Supermarkt

Nur wer beim Einkauf die Augen aufmacht, erspart sich Dickmacher und Fettiges im Einkaufswaagen. Außerdem helfen eine kleine Mahlzeit vor dem Einkauf und ein Einkaufszettel, um weniger von den Sachen in den Korb zu packen, die man eigentlich gar nicht kaufen will.

5. Das Essverhalten

Maxi-Portionen und große Menüs lassen den Magen immer schneller nach noch größeren Portionen verlangen. Wer langsam und in Ruhe von kleinen Tellern isst und niemals im “Vorbeigehen” oder vor dem Fernseher, spürt eher ein Sättigungsgefühl und isst automatisch weniger. Das Essverhalten kann auch mit einem Ernährungstagebuch dokumentiert und kontrolliert werden.