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Durchblutungsstörung durch Rauchen

Durchblutungsstörungen können eng mit dem Rauchen zusammenhängen. Wir alle haben schon mal etwas über das Raucherbein gehört, wie es im volkstümliche Sinne bezeichnet wird. Dahinter versteckt sich eine Krankheit, die durch Durchblutungsstörungen verursacht wird.

Beim Rauchen nimmt unser Körper neben einer Reihe anderer schädigender Substanzen Nikotin auf. Nikotin ist ein Nervengift, das insbesondere großen Schaden an Nerven und Gefäßen anrichtet. Durch starkes Rauchen produziert der Körper mehr Blutfette. Die Folge ist ein höherer Cholesterinspiegel – auf Dauer kann dieser Arteriosklerose begünstigen und damit zu Gefäßverengungen führen. Besonders in den Extremitäten wie den Beinen machen sich dann massive Durchblutungsstörungen bemerkbar, die zerstörerische Ausmaße annehmen können.

Durchblutungsstörungen beim Rauchen: Raucherbein

Wer schon einmal ein Raucherbein im Endstadium gesehen hat, wird die Zigarette wohl möglich erstmal verbannen. In den schlimmsten Fällen muss das betroffenen Bein dann amputiert werden. Neben Durchblutungsstörungen kann Rauchen noch viel schlimmere Krankheiten auslösen.

Das Rauchen ist an sich ein gesellschaftliches Phänomen. Was sind eigentlich die Motive des Rauchens? Für die wenigsten ist es der reine Geschmack. Natürlich wirkt das Rauchen ab eines bestimmten Konsums stark auf das Nervensystem und erzeugt eine entsprechende Abhängigkeit. Aber gerade in den Anfängen sind die Motive rein psychischer Natur. In jugendlichem Alter beugt man sich dem Gruppenzwang. Irgendwie verkörpert man mit dem Rauchen eine gewisse Stärke und Coolness – so, als würde man zum Ausdruck bringen wollen, dass man über den Dingen steht. Und wo es noch in den Diskotheken erlaubt war zu rauchen, konnte man mit einer Zigarette prima seine Unsicherheit überspielen.

Immerhin stand man nicht langweilig in der Ecke, sondern man hatte etwas zu tun: Man rauchte. An einer Zigarette kann man sich prima festhalten – eine psychologische Stütze in schweren Zeiten. Merkwürdigerweise ist die Zahl gerade der jugendlichen Raucher auf einen historischen Tiefstand gesunken. Ob es damit zusammenhängt, dass man sich in der Öffentlichkeit nun mit einer Zigarette weniger in Szene setzen kann.  Aber egal wie sich die Motive und gesetzlichen Rahmenbedingungen ändern, die Gesundheitsrisiken, die das Rauchen hervorbringt, tun das nicht. Durchblutungsstörungen sind sogar, vorsichtig ausgedrückt, noch eine der harmloseren Folgeerscheinungen beim Rauchen.

In einer Zigarette sind unfassbare 4000 Substanzen enthalten, den meisten von ihnen werden schädigende Wirkungen nachgesagt – rund 40 davon sind krebserregend. In Deutschland sterben jedes Jahr circa 140.000 Menschen an den Folgen des Nikotin-Konsums.