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Durchblutungsstörung durch Übergewicht

Durchblutungsstörungen können auf unterschiedliche Weise entstehen. Mehrere Risikofaktoren begünstigen Durchblutungsstörungen. Durchblutungsstörungen gehören zu den Zivilisationskrankheiten der modernen Zeit.


Oft werden sie nicht durch den einen Risikofaktor ausgelöst, sondern treten durch ein Zusammenkommen verschiedener Größen auf. Übergewicht kann dazu führen, dass Gewebe oder Organe nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden. Verschieden Ursachen kommen dafür infrage. Der erste Grund ist rein physikalischer Natur.

Bei Menschen mit Übergewicht muss das Herz oft mehr Arbeit verrichten, um alle Körperregionen zu versorgen – durch das Gewicht ist der Widerstand stärker, der auf die Blutgefäße drückt. Nach und nach erbringt das Herz nur weniger Leistung, so dass der Blutfluss im Körper zurückgefahren werden muss.

Durchblutung bei Übergewicht gestört

Erste Symptome können kalte Hände und Füße sein, dies sich trotz warmer Außentemperatur bemerkbar machen. Kalte Hände und Füße sind übrigens ein weitverbreitetes Phänomen. Dahinter kann eine ganze Bandbreite von Krankheiten stecken. Nicht immer muss es sich dabei gleich um Arteriosklerose oder eine Embolie handeln.

Rheumatische oder auch psychische Erkrankungen können genauso Auslöser von Durchblutungsstörungen sein. Kalte Füße und Hände sind eine Art Schutzmaßnahme vom Körper. In Notfallsituationen sichert der Körper zuerst die Durchblutung der lebenswichtigen Organe und führt diesen primär Blut zu. Die Extremitäten stehen dann erstmal hinten an.

Um herauszufinden, ob die Durchblutungsstörungen einen harmlosen Ursprung haben oder zum Beispiel das Übergewicht dahinter steckt, sollte von der betroffenen Person ein Facharzt aufgesucht werden. Die Gefäßdiagnostik liefert ausreichend Erkenntnisse und kann die Ursachen relativ eindeutig bestimmen. So gibt es unterschiedliche Methoden.

Durchblutungsstörungen erkennen

Schon beim Ultraschall oder Röntgen können größere Gefäßverengungen analysiert. Um die Ergebnisse zu präzisieren, wird auch oft eine Art Kontrastmittel in die Blutgefäße appliziert. Auch eine Untersuchung der Nerven beim Neurologen kann Aufschluss über die Schwere der Erkrankung geben. Dabei werden einzelne Nervenbahnen auf ihre Reizübertragung hin untersucht.

Sogar eine Überreaktion des vegetativen Nervensystem kann Durchblutungsstörungen verursachen. Man sieht, Durchblutungsstörungen sollten genau untersucht werden, um eine erfolgreiche Behandlung zu garantieren. Allerdings kann ihr Auftreten durch bestimmte Risikofaktoren und Nebenerkrankungen wie Übergewicht, Bluthochdruck oder Diabetesstark beeinflusst werden.

Für Menschen mit Übergewicht sind Durchblutungsstörungen oft noch das kleinere Übel – zumal sie eigentlich nur eine Art Folgeerkrankung darstellen. Wer sein Übergewicht erfolgreich bekämpft, kann gleich eine ganze Reihe von Krankheiten besiegen.