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Ergometer: Abnehmen zu Hause

Ein Ergometer ist ein Fahrrad ohne Räder, welches man bequem zu Hause platzieren kann. Im Prinzip ist ein Ergometer nichts anderes als ein Heimtrainer. Allerdings gibt es zwischen einem Heimtrainer und einem Ergometer Trennlinien, die sogar gesetzlich fixiert sind. So muss ein Ergometer die erbrachte Leistung in Watt ausweisen – bei einem Heimtrainer reicht eine Differenzierung der einzelnen Belastungsstufen aus.

Ergometer sind also eher elektronisch ausgerichtet. Ursprünglich stammen Ergometer ja aus der medizinischen Diagnostik. Der erste Ergometer wurde 1883 durch den hessischen Arzt Speck entwickelt. Seitdem hat sich viel geändert. Ergometer findet man in fast allen Bereichen. So wird im Leistungssport mit Hilfe eines Ergometers der Leistungsstand des jeweiligen Sportlers festgestellt. In der Medizin werden die Ergometer eingesetzt, um Herz- und Lungenerkrankungen zu erkennen und diese im Umkehrschluss zu therapieren.

Ergometer helfen beim Abnehmen zuhause

Aber auch im Fitness- und Freizeitbereich sind Ergometer inzwischen nicht mehr weg zu denken. So kommt man in einem Fitnessstudio nicht nur durch das Training auf einem Ergometer ins Schwitzen, schon die Bedienung der High-Tech-Maschinen versetzt manche in Panik. Bei den vielen Tasten und Hebeln kann man schnell den Überblick verlieren. Da heißt es, Ruhe bewahren und im Falle des Falles jemanden fragen, der sich damit auskennt. Die anderen sollen doch nicht sofort erkennen, dass es sich bei uns um blutige Anfänger handelt. Heutzutage sind Ergometer computergesteuert und gespickt mit einer großen Zahl von Trainingsprogrammen, die jeder Art von Anspruch gerecht werden. So können die erhobenen Trainingsdaten mit einem richtigen Computer gekoppelt werden und unter professionellen Bedingungen ausgewertet und weiterverarbeitet werden.

Ein Heimtrainer oder Ergometer hält einige Vorteile für einen Trainierenden bereit. Ein unschlagbares Argument pro Heimtrainer ist die Unabhängigkeit vom Wetter. Egal ob Schnee, Hagel oder Regenschauer zuhause auf dem eigenen Heimtrainer wird man definitiv nicht nass. Ein anderer Vorteil ist der Faktor Zeit. Mit einem Heimtrainer spart man echt Zeit. Nur wenige Sekunden dauert es, bis man sich vom Sofa auf das Heim-Sportgerät geschwungen hat. Das wiederum birgt auch einen Nachteil in sich. Denn Ablenkungen gibt es zu Hause nicht weniger. Den inneren Schweinehund kann man in den eigenen vier Wänden nicht gerade optimal bekämpfen. Damit sich ein Heimtrainer auch lohnt, sollte man regelmäßig Gebrauch von ihm machen. Denn mindestens jeder zweite Hometrainer wird nach einem Jahr zweckentfremdet oder verstaubt. Und das hat unser Ergometer nun wirklich nicht verdient.