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Ernährung bei Alzheimer

Das Thema Alzheimer ist durch die Erkrankung von Rudi Assauer wieder in die Köpfe der Menschen gerückt. Alzheimer betrifft Millionen, nicht nur die Erkrankten selber sondern auch die Angehörigen. Tausende Wissenschaftler beschäftigen sich täglich mit der Krankheit Alzheimer um zu erforschen, wie den Betroffenen geholfen werden kann. Wir wissen, dass auch die Ernährung für den Krankheitsverlauf von Alzheimer-Patienten eine Rolle spielt.

Richtige Ernährung bei Alzheimer

Lebensstil und Ernährungsweise spielen wie bei vielen Erkrankungen, auch bei Alzheimer, eine bedeutende Rolle. Alzheimer-Patienten können durch hochwertige Ernährung ihren Krankheitsverlauf beeinflussen. Angehörige sollten darauf achten, dass der Alzheimer-Patient das Essen nicht vergisst und sich gesund und ausgewogen ernährt. So kann der Betroffene vor Appetitlosigkeit durch Mangelerscheinungen geschützt werden.

Blaubeeren in einer weißen Schale

©pixabay.com/Unsplash

Antioxidantien und Alzheimer

Alzheimer-Patienten sollten ausreichend Antioxidantien zu sich nehmen, die vor allem in Obst und Gemüse enthalten sind. Zu den antioxidativ wirksamen Vitaminen zählen die Vitamine C und E, die z.B. in Zitrusfrüchten, Pflanzenölen und Getreideprodukten enthalten sind.

Carotinoide und Alzheimer

Auch Carotinoide, wie zum Beispiel Betacarotin aus Karotten oder anderen orangefarbenen beziehungsweise dunkelgrünen Gemüsesorten, sollten  in den Ernährungsplan von Alzheimer-Patienten eingeplant werden.

Q10 und Alzheimer

Eine ausreichende Versorgung durch das Koenzym Q10 soll auch einen guten Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben. Normalerweise bildet der Körper Q10 selbst in ausreichenden Mengen. Eine Unterstützung durch die Aufnahme von Sojabohnen, Spinat und Kartoffeln ist trotzdem zu empfehlen.

Diese Lebensmittel meiden

  • Zinkhaltige Lebensmittel wie Innereien und Meeresfrüchte
  • Natriumaluminiumphosphat (E541)
  • Alkohol
  • Fettiges Essen

Diese Lebensmittel vermehrt essen

  • Kartoffeln
  • Orangefarbenes Gemüse wie zum Beispiel Karotten, Paprika und Kürbis
  • Dunkelgrünes Gemüse wie Spinat, Mangold, Feldsalat Obst, insbesondere Zitrusfrüchte
  • Getreideprodukte (Brot, Nudeln)
  • Keimlinge (Sprossen und Getreidekeimlinge)
  • Pflanzenöle (zum Beispiel Rapsöl, Sonnenblumenöl, Weizenkeimöl)
  • Apfelsaft (kann neuesten Untersuchungen zufolge Verhaltenssymptome wie Angstgefühle, Ruhelosigkeit und Wahnvorstellungen mindern)